„Wired“

Trinchieris Bayern empfangen Bamberg zum Südklassiker

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Das Weihnachtsfest geht, die Festspiele im Audi Dome kommen: Mit zwei attraktiven Heimspielen – gegen den ewigen Südkonkurrenten Bamberg und das große Barcelona – beenden die Bayern-Basketballer das Jahr 2020, dem wohl niemand nachtrauern wird. Die Münchner schließen das Kalenderjahr dennoch versöhnlich, obwohl (nicht nur) ihnen weiterhin die Unterstützung der Fans in der Halle abgeht und die Saison 2019/2020 zuerst vom Corona-Virus und dann durch Misserfolg abrupt beendet wurde. Aber der Umbau des Teams unter Cheftrainer Andrea Trinchieri samt neuer Court-DNA und eigenen Talenten im Kader darf einstweilen als gelungen gelten.

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Bevor die Bayern am nächsten Mittwoch (30.12., 19.30 Uhr) in der EuroLeague den zweitplatzierten FC Barcelona (11:5 Siege) trotz des unglücklichen Rückschlags von Kaunas als unmittelbarer Verfolger (10:6) empfangen dürfen, wollen sie zunächst an diesem Sonntag (20.30 Uhr/MagentaSport) gegen Bamberg einen vertrauten Rivalen auf Distanz halten: Nach der ersten Niederlage, dem 95:100 in Oldenburg, soll der siebte Erfolg im achten Spiel her. Die Oberfranken nehmen erneut einen Anlauf, den negativen Trend nach den Erfolgsjahren unter Andrea Trinchieri (2014 bis Februar 2018) umzudrehen. Nach zuletzt zwei Siegen liegt man wieder in den Playoff-Rängen und bei einer 4:3-Bilanz im soliden Bereich. Bei den beiden Siegen gegen Bonn und Würzburg ließ Brose nur 66 Punkte des Gegners zu, was dem neuen Trainer Johan Roijakkers zusagen dürfte.

Trinchieri hat sein Team sowohl am ersten als auch am zweiten Feiertag zum Training begrüßt, zum Aufeinandertreffen mit seinem früheren Klub sagt der 52-jährige Italiener: „Das Spiel ist ein Klassiker. Wir kommen in der BBL aus einem schlechten Spiel in Oldenburg und müssen jetzt die Energie für diese Begegnung finden. Bamberg kann dir in der Defensive wehtun, denn sie haben eine Menge guter Werfer, sie sind aggressiv in der Offense. Es wird interessant.“  

Im direkten Duell steht es 21:21

Neben dem Niederländer Roijakkers wechselten auch der junge Spielmacher Bennet Hundt (5,7 PpS, 5 ApS) und Dominic Lockhart (9,6 PpS) aus Göttingen nach Bamberg. Brose-Topscorer sind jedoch der bisher sehr dominante US-Center David Kravish (aus Spanien/17,3 PpS, 7,9 RpS) und eine der Nachverpflichtungen, der frühere OKC-Profi Devon Hall (15 PpS, 57 % Dreier). Auch der italienische Nationalspieler Michele Vitali (11,9 PpS) trifft mit gut 48-prozentiger Quote sicher aus der Distanz, Center Chase Fieler grundsätzlich zweistellig (10 PpS).

Es wird das 43. Derby zwischen den Bayern und Bamberg sein – und die Gastgeber haben die Chance, ihre Bilanz erstmals in den positiven Bereich zu bringen: Nachdem sie die jüngsten fünf Duelle für sich entscheiden konnten, steht es in der ewigen BBL-Bilanz aktuell 21:21.

„MagentaSport“ verkabelt Coach Andrea Trinchieri

Für Andrea Trinchieri wird es in jedem Fall ein besonderes Spiel: Anlässlich des BBL-Derbys gegen Bamberg gibt es in der Live-Übertragung von MagentaSport eine neue Auflage des Formats „Wired“, bei dem Protagonisten verkabelt werden. Trinchieri wird also mit einem Mikrophon ausgestattet sein, Auszüge aus seinen Ansagen an der Seitenlinie werden immer wieder eingespielt. Auch Bambergs Trainer Johan Roijakkers wird verkabelt. Trinchieri verspricht mit einem Augenzwinkern: „Ich werde versuchen, diesmal im Spiel zu bleiben . . . “  

Die Übertragung von MagentaSport beginnt am Sonntag um 20.15 Uhr.

 

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