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Erst spenden, dann zum Derby: Der FCBB gegen Bamberg

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Das hat es bisher noch nirgends gegeben: Ein Cheftrainer coacht in der Königsklasse seines Sports im Message-Shirt statt im feinen Zwirn. Doch Andrea Trinchieri war am Freitagabend gegen Olympiakos der inoffizielle Dresscode herzlich egal. Der Italiener wollte lieber ein Zeichen setzen und das in die Welt hinausschreien, was Menschen mit Verstand und Empathie gerade überall fühlen: NO MORE WAR!

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Coach Trinchieri am Freitagabend mit der aktuell wichtigsten Botschaft

„Es ist gerade nicht einfach, dieses Thema auszublenden. Wir Spieler kennen zum Beispiel auch viele Basketballer in Russland und der Ukraine und wir hoffen inständig, dass bald wieder Frieden in Europa herrscht", sagt FCBB-Kapitän Nihad Djedovic, dessen Team weiter mit Trauerflor spielt.

Sammeln für Ukrainer

Denn es ist immer noch Krieg und der FCBB will helfen: Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Bamberg (6.3., 18 Uhr) sammeln wir für die Betroffenen des Angriffs auf die Ukraine dringend benötigte Sachspenden.

Vor dem Haupteingang des Audi Dome könnt Ihr zwischen 15 und 18 Uhr folgende Dinge abgeben.

*

  • Erste-Hilfe-Sets
  • Medizinische Artikel (Mullbinden, Pflaster, Verbände)
  • Isomatten
  • Schlafsäcke
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Am Ende einer emotionalen Woche empfängt unser Team also am frühen Sonntagabend den alten Bekannten Bamberg. Es ist das dritte Spiel seit Mittwoch und der Rhythmus bleibt hoch: Schon am Dienstagabend kommt es zum Spitzenspiel des Tabellenführers in Bonn.

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Nick wieder daheim

Da tut es gut, Paul, Darrun und auch Nihad zurückzuhaben, wenngleich alle noch einen Weg zu gehen haben zu alter Form. Fehlen wird auch in Bonn natürlich noch Nick, der aber am Freitag das Krankenhaus verlassen konnte und nun seine schwere Gehirnerschütterung auskuriert.

Zu unseren Gästen: Der frühere Serienmeister macht eine schwierige Phase durch, daran haben auch ein Trainerwechsel und diverse Spielerrochaden nichts geändert. Die Oberfranken haderten zuletzt mit Verletzungen und Corona-Fällen, das erstmalige Verpassen der Playoffs seit Ewigkeiten ist bei momentan 18:22 Punkten denkbar.

Topscorer Sengfelder

Der neue Coach Oren Amiel bemüht sich gerade in der Defensive um eine Handschrift, doch vor allem Impfdurchbrüche sorgten in den vergangenen Wochen für Personalnot; zumal in Kenneth Ogbe (7,9 PpS), Akil Mitchell (12,8) und Patrick Heckmann (8,5) drei Stützen längerfristig ausfallen.

Topscorer und bester deutscher Werfer in der BBL ist Brose-Kapitän Christian Sengfelder (17,6 PpS), der nachverpflichtete Tscheche Tomas Kyzlink (11,4) hat sich gut eingefügt.

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(c) Stickel


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