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Euroleague 22/23 mit Bologna, Valencia und Partizan

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Home sweet home: Die EuroLeague hat das 18er-Feld für die Saison 2022/2023 bekanntgegeben – es enthält drei sehr namhafte Klubs, für die es jeweils eine Rückkehr in die europäische Königsklasse ist. Zu den 13 A-Lizenz-Vereinen, darunter der FC Bayern Basketball, dem alten und neuen Adria-Champion Roter Stern Belgrad, Playoff-Teilnehmer AS Monaco sowie Wildcard-Inhaber Alba Berlin rücken der italienische EuroCup-Gewinner Virtus Bologna, der serbische Traditionsklub Partizan Belgrad und der frühere spanische Meister Valencia Basket neu in die kontinentale Eliteliga auf.

Dies entschied das Shareholders Executive Board der EuroLeague, das zugleich den fortwährenden Ausschluss russischer Teams infolge des Kriegs in der Ukraine für die nächste Spielzeit bestätigte. Zuletzt hatte der FCBB zweimal und als erster deutscher Klub die Playoffs der EuroLeague erreicht. Der neue EuroLeague-Spielplan wird etwa Mitte Juli veröffentlicht – Dauerkarten für die kommende Saison sind über die FCBB-Homepage bereits erhältlich.

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Partizan-Comeback mit Obradovic

Nächste Saison warten nun auch auf die Münchner attraktive wie reizvolle Duelle mit alten Bekannten: Ihr derzeit verletzter Co-Kapitän Vladimir Lucic, Ognjen Jaramaz, die beide aus dem zweiten Belgrader Großklub entstammen, Guard Corey Walden und auch Cheftrainer Andrea Trinchieri haben eine Partizan-Vergangenheit. Mit der Rückkehr der Trainerlegende Zeljko Obradovic (neun EuroLeague-Titel) vor einem Jahr wurde Partizans Comeback in der EuroLeague eingeleitet. In der Adriatic League hatte man zuletzt allerdings das Nachsehen im Finale gegen den Erzrivalen Roter Stern, im EuroCup war überraschend im Achtelfinale gegen das Überraschungsteam Bursa Endstation. Der Europapokal-Gewinner von 1992 spielte zuletzt 2013/2014 in der EuroLeague.

2014 spielten Steffen Hamann, Heiko Schaffartzik und der FCBB zuletzt in der Euroleague gegen Partizan (Foto: Metlas)

Renaissance in Bologna   

Virtus Bologna, amtierender italienischer Meister, triumphierte bereits zweimal im höchsten europäischen Wettbewerb (1998, 2001) und hat in den vergangenen Jahren enorme finanzielle Anstrengungen für eine Renaissance unternommen. Über den Gewinn des dritthöchsten Wettbewerbs 2019, der Champions League, und namhafte Zugänge wie den des serbischen Spielmachers Milos Teodosic, von Marco Belinelli sowie zuletzt Tornike Shengelia und Spaniens Weltmeister-Coach Sergio Scariolo (2019) kam der 16-malige italienische Meister nach 14 Jahren zurück auf altes Niveau. Somit hat FCBB-Sportdirektor Daniele Baiesi mindestens einen Trip in seine Heimatstadt sicher.

Der MagentaSport Cup in München vor der Saison scheint Virtus Bologna Glück gebracht zu haben (Foto: Stickel)

Lucics letzter Klub Valencia

Valencia Basket gehört seit Jahren zu den Topteams der stärksten nationalen Liga Europas, Spaniens ACB. Viermal gewann Valencia bereits den EuroCup und hatte somit auch Startrecht in der EuroLeague, zuletzt 2019. Im Jahr 2017 feierte man den ACB-Titel, in der Stadt wird eine neue Arena gebaut. Diese Saison musste sich die Mannschaft um Center Bojan Dublevic im EuroCup-Halbfinale dem späteren Sieger Virtus geschlagen geben. Auch Vladimir Lucic wird hier wieder bekannte Gesichter sehen, er spielte vom 2013 bis 2016 in Valencia, ehe er nach München wechselte.

 

Die EuroLeague-Teams 2022/2023:

Alba Berlin, Anadolu Efes Istanbul (TV), AS Monaco, Olimpia Armani Mailand, Baskonia Vítoria Gasteiz, Roter Stern Belgrad, FC Barcelona, FC Bayern Basketball, Fenerbahce Istanbul, Asvel Villeurbanne-Lyon, Maccabi Tel Aviv, Olympiakos Piräus, Panathinaikos Athen, Partizan Belgrad, Real Madrid, Valencia Basket, Virtus Bologna und Zalgiris Kaunas.                                 

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