
Nun hat es die Bayern auch in der Liga erwischt: Die Münchner verloren am sechsten BBL-Spieltag bei den Rostock Seawolves 67:69 (40:38) und konnten dabei nur im zweiten Viertel ihre Offensive zur Geltung bringen (34 % FG). Sie hatten nach einem missratenen Start 14 Punkte aufgeholt, um dann ihrerseits elf Zähler Vorsprung wieder abzugeben. Der letzte Dreier zum Sieg tropfte vom Ring.
Am Dienstagabend haben die Bayern noch mal Heimrecht inmitten einer Serie von Auswärtsreisen, mit dem Herbstferien-Spiel im BMW Park (20 Uhr) gegen Braunschweig. Am Donnerstag ist dann wieder EuroLeague, in Frankreich bei Lyon-Villeurbanne.
Dienstag im BMW Park gegen Braunschweig
Vor 4.500 Zuschauern in der Stadthalle Rostock, darunter Präsident Herbert Hainer und Marko Pesic, musste Bayern-Coach Anton Gavel auf ein Trio verzichten: Nationalspieler da Silva (Rücken) sowie die ebenfalls noch leicht angeschlagenen Beauchamp und Jessup pausierten. Nach sechs Minuten orderte der Trainer die erste Auszeit - 8:22 nach fünf Rostocker Dreiern. Die beste Offense der Liga (99,8 PpS) lag nach dem Startviertel 16:24 hinten.
Rostock SEAWOLVES - FC Bayern Basketball 69:67 (38:40)
Die Quoten blieben ausbaufähig, doch die Intensität von Lucic und Co. steigerte sich und nach Stopps auch das Tempo (28:31/15.). Sobald der Ball weniger lief, verebbte aber der Flow, wieder zwei Dreier der Gastgeber, 30:38 (18.). Obwohl viel Raum für Upgrades vorhanden war, führte der FCBB zur Pause nach einem 10:0-Run etwas unvermittelt durch Washingtons dritten Dreier.
Nach dem 52:41 „nicht smart gespielt“
Die Vip-Gäste waren noch nicht vom Buffet zurück, da hatten Giffey und erneut Washington bereits auf 48:38 erhöht. Aus einem 52:41 (25.) machte der Gast jedoch nichts, nur 53:50 nach Fehlversuchen in Serie und einem geizigen Viertel (13:12).
Der Rhythmus war fort und Rostock ließ sich nicht dreimal bitten - Bayern nun 56:61 zurück (26.), zu viele vergebene Layups und Ballverluste. Defensive Fehler und ein Offensefoul nutzten die Seawolves nach dem Münchner 67:67 in der letzten Minute zum Entzücken der Halle nicht unverdient aus. Nur 15 Münchner Punkte in den letzten 15 Minuten waren einfach zu wenig.

Die Stimmen:
Anton Gavel, Cheftrainer FC Bayern Basketball: „Glückwunsch an Coach Frasunkiewicz zum Sieg. Wir hatten das Spiel im dritten Viertel eigentlich unter Kontrolle, es dann aber aus der Hand gegeben. Weil wir unüberlegte Entscheidungen in der Offensive getroffen haben und wir sie in der Defensive ins Laufen kommen ließen. Ein paar Turnover haben diese Niederlage dann im letzten Viertel besiegelt.“
Johannes Thiemann: „Wir haben wie in der EuroLeague den Anfang verschlafen, haben 14 Punkte hinten gelegen, das kostet natürlich Kraft. Wir sind zurückgekommen, aber hinten raus haben wir nicht smart gespielt. Ihre Defense war auch gut mit den Switches, doch das müssen wir cleverer lösen und es sauber zu Ende spielen, Es darf keine Ausrede sein, dass wir bereits zwei Spiele in dieser Woche hatten. Wir müssen hier gewinnen und unseren Job machen. Wir haben zu unkonzentriert gespielt.“
DIE NÄCHSTEN SPIELE DES FCBB:
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DI., 3. November, 20 Uhr: 8. easyCredit BBL Spieltag, FCBB – Basketball Löwen Braunschweig (BMW Park/DYN)
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DO., 5. November, 20 Uhr: 10. EL-Spieltag, Asvel Lyon-Villeurbanne – FCBB
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SO., 8. November, 18 Uhr: 9. easyCredit BBL-Spieltag, Fitness First Würzburg Baskets – FCBB
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DI., 12. November, 20.30 Uhr: 11. EL-Spieltag, Valencia Basket – FCBB
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SO., 15. November, 16.30 Uhr: 10. easyCredit BBL-Spieltag, FCBB – Syntainics MBC (BMW Park)
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