





Das erste Spiel ist nie einfach, doch im letzten Viertel brachten sie es souverän ins Ziel: Die Bayern-Basketballer führen in ihrem Playoff-Viertelfinale gegen Trier 1:0, nach einer umkämpften ersten Halbzeit setzte sich der Titelverteidiger vor 11.500 Fans gegen einen hart spielenden Herausforderer mit 101:80 (48:44) Punkten durch. Vor 11.500 Fans im ausverkauften SAP Garden organisierte Obst den Löwenanteil der Ausbeute (24) vor Mike (16), da Silva und Dimitrijevic (je 13). Die Bayern holten 16 Offensivrebounds und spielten 23 Assists.
Auch das zweite Viertelfinale in nur zwei Tagen ist ein Heimspiel, Spielbeginn ist am Dienstag um 20.30 Uhr.
FC Bayern Basketball - VET-CONCEPT Gladiators Trier 101:80 (48:44)
- FCBB:Andreas Obst (24 Punkte), Isiaha Mike (16, 6 Rebound), Oscar da Silva (13, 5 Rebounds), Neno Dimitrijevic (13, 5 Rebounds, 7 Assists), David McCormack (11, 5 Rebounds), Vladimir Lucic (10), Justinian Jessup (8), Niels Giffey (4), Justus Hollatz (2), Johannes Voigtmann, Elias Harris, Xavier Rathan-Mayes
- Topscorer Trier:Urald King (18 Punkte)
- SchiedsrichterMartin Matip, Steve Bittner, Adrian Iglesias Ambrosio
- Zuschauer11.500 (ausverkauft)

Topscorer Obst
Nach fünf Minuten rief Pesic zur Auszeit nach einem mutigen Start der Gäste, die ihre Transition-Härte und ihren Play-In-Rhythmus früh unter Beweis stellten (9:19). Doch die Physis steigerte sich und noch im ersten Viertel (20:26) sanken die Trierer Quoten, da Silvas heftiger Dunk war das erste Highlight.
Der Europameister traf auch den Dreier zum 30:30-Ausgleich, Bruder Tristan jubelte courtside - ebenso nach dem zweiten Obst-Volltreffer zum 33:30 (13.). Überhaupt die deutsche Rotation, auch Voigtmann, Hollatz und Giffey mischten mit, 42:35 (16.). Zur Pause blieb Trier jedoch in der Nähe, der bei Turnovern anfällige Gast hatte nur fünf Ballverluste.
da Silva stopft, Mike legt los
Der Neustart gehörte Mike mit zehn Punkten am Brett, 60:52 (24.). Ashworth, in der Saison ein 33-prozentiger Dreierschütze, hielt Trier im Spiel mit einer kleinen Serie. Doch allmählich stieß die Münchner Intensität auf Reaktion, nach mehreren Steals erhöhte da Silva auf Zuspiel Lucics erstmals deutlicher auf 70:59 (29.). Das dritte Viertel: 24:17.
Spiel 2 am Dienstag
Mit vollem Einsatz blieb auch im vierten die Offense der Gladiators unter Kontrolle, die 100 machte Mike in der Schlussminute voll. Ein am Ende überzeugender Auftakt des Pesic-Teams in diese Best-of-five-Serie.
Die Stimmen:
Svetislav Pesic, Cheftrainer FC Bayern Basketball: „Wir haben gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft gewonnen, sie spielen die ganze Saison gut. Sie haben ihr eigenes Konzept und glauben daran, deswegen sind sie so weit bis in die Playoffs gekommen. Wir haben das letzte Spiel in Trier klar gewonnen, und dann kommt der Coach vor dem Spiel und wir analysieren und sprechen mit den Spielern: dass wir Charakter zeigen und Verantwortung in der Defense übernehmen müssen. Vor allem im ersten Viertel mit 26 Punkten, davon 14 in der Transition, haben wir das nicht getan. Erst danach haben wir verstanden, dass wir etwas in der Verteidigung verbessern müssen. Wir sind im zweiten Viertel etwas besser geworden in der Transition-Defense, doch dann haben sie im Pick-and-roll gepunktet. Wir haben in der Pause nichts taktisch geändert, doch mit nur 17 Punkten für Trier im zweiten Viertel, dann 18 und im letzten 19 – das zeigt, dass in den Playoffs, egal, gegen wen, Defense gespielt werden muss. So wie in der zweiten Halbzeit. Vielen Dank für die Unterstützung der Fans, die Halle war ausverkauft und es hatte eine sehr gute Atmosphäre, super. Das ist noch ein Grund mehr, dass wir anfangen, in unserer Halle richtig zu spielen.“
Oscar da Silva: „Defensiv haben wir uns heute in der ersten Halbzeit sehr schwer getan. Wir hatten große Probeme, ihre Transition zu stoppen. In der zweiten Halbzeit haben wir die Sachen besser gemacht und dann das Spiel unter Kontrolle bekommen. Im zweiten Spiel müssen wir unbedingt gut in der Defensive starten, Trier nicht ins laufen lassen kommen und kleine taktische Dinge besser machen. Dann können wir uns vielleicht schon in der ersten Halbzeit mehr absetzen als heute.“
Andreas Obst: „„Es ist normal für einen Playoff-Auftakt, dass nicht immer alles gleich perfekt läuft. Trier ist eine gute Mannschaft, hat eine sehr gute Saison gespielt und ist super gecoacht. Es war klar, dass es nicht ohne Gegenwehr hier losgeht. Wir mussten die ein oder andere Kleinigkeit anpassen und haben es am Ende dann aber gut hinbekommen. Das Ergebnis ist deutlich, aber es sieht deutlicher aus als es war und wir müssen bereit sein für das nächste Spiel.“
VIERTELFINALE vs TRIER (Best-Of-Five):
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Spiel 2: Dienstag, 19. Mai, 20:30 Uhr (SAP Garden, Dyn)
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Spiel 3: Samstag, 23. Mai, 14:30 Uhr, Trier
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opt. Spiel 4: 25. Mai, 18:30 Uhr, Trier
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opt. Spiel 5: Mittwoch, 27. Mai, 18:30 Uhr (BMW Park)