





So geht‘s: Trotz ihrer Kniepatienten und der Schonung zweier Weltmeister haben die Bayern-Basketballer gegen den bisherigen Tabellenfünften Heidelberg insgesamt souverän 87:78 (48:38) besiegt und damit die BBL-Spitze verteidigt. Beim 15. Saisonsieg (im 20. Spiel) vor 6.500 Fans im ausverkauften BMW Park trugen Edwards (19), Napier (18) und Brankovic (14) am meisten zur Ausbeute bei.
Napier und Edwards cool
Wie erwartet schonte Gordie Herbert mit Blick auf Dienstag (in Bamberg) und vor allem Freitag (gegen Efes Istanbul) zwei Starter: Obst und Voigtmann pausierten neben den Verletzten Booker und da Silva. In Frank und Volf standen gleich zwei ProB-Youngster im Kader.
FC Bayern Basketball - MLP Academics Heidelberg 87:78 (48:38)
FCBB:
Carsen Edwards (19 Punkte), Shabazz Napier (18, 7 Assists, 5 Steals), Danko Brankovic (14, 6 Rebounds), Ivan Kharchenkov (7), Vladimir Lucic (7, 7 Rebounds), Niels Giffey (6), Nick Weiler-Babb (5, 5 Rebounds, 4 Assists), Elias Harris (5), Justus Hollatz (4), Onuralp Bitim (2), Ivan Volf, Marco Frank
Topscorer Heidelberg:
Damariae Horne (21 Punkte)
Schiedsrichter
Clemens Fritz, Benjamin Barth und Andreas Bohn
Zuschauer
6.500 (ausverkauft)
Heidelberg nutzte früh die Münchner Neuordnung (5:14/5.), doch von der Bank drehten Napier, Edwards und Kharchenkov mit ihren Dreiern zunächst den Trend - 18:17. Trotz des ersten Viertelgewinns (26:19) blieb die Partie offen. Die Gäste nutzten Ballverluste, versuchten Tempo und hielten als der Distanz mit (39:36/17.). Das letzte Wort zur klaren Pausenführung hatte aber Giffey, drin.
Kein Krimi zum Schluss
Als Edwards im dritten Abschnitt mal kurz anzog und nach Kharchenkovs Drive ein 70:50 aufleuchtete (30.), schien der Job nahezu erledigt zu sein. Mit einem 13:1-Lauf zum 71:63 meldete Heidelberg noch einmal kämpferisch Ansprüche an, aber Napier, Lucic & Co. blieben cool.
Die Stimmen:
Gordon Herbert, Head Coach FC Bayern Basketball: „Wir hatten gute Momente heute und auch schwere. Sie haben in den ersten fünf Minuten extrem gut gespielt, aber Gott sei Dank kamen Jungs von der Bank, wie Shabazz Napier, der das Spiel für uns gedreht hat. Der letzte Viertel war hart, für waren eigentlich offen dafür, einige Jungs noch mehr zu schonen. Aber sie hatten einen Run, Respekt dafür an Heidelberg. (…) Natürlich ist es manchmal nicht einfach, die Jungs nach der EuroLeague für die BBL zu motivieren. Darüber haben wir vor dem Chemnitz-Spiel länger mit ihnen gesprochen, dass wir in der BBL besser spielen wollen. Das ist eine mentale Sache. Wir haben uns in der EuroLeague in eine gute Position gebracht, sie ist für uns jetzt im Fokus. Doch die BBL dürfen wir nicht zu sehr vernachlässigen, sonst schleichen sich auch schlechte Angewohnheiten ein. (…) Gegen Bamberg lassen wir aber vielleicht fünf Spieler zuhause, das werden wir morgen noch besprechen.“
Vladimir Lucic: „Es war in sofern ein schwieriges Spiel, weil wir zwei Spielern (Andi und Jo) eine Auszeit geben wollten. Also mussten andere Jungs die Verantwortung übernehmen. Es war kein überragendes Spiel von uns, man muss ehrlich sagen, dass wir Höhen und Tiefen hatten.Aber am Ende haben wir gewonnen, das ist das Wichtigste und das was zählt. Jetzt müssen wir uns schon auf Bamberg vorbereiten und auf das nächste Spiel fokussieren.“
Die nächsten Spiele des FCBB:
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Dienstag, 11. März, 20 Uhr: 21. easyCredit BBL-Spieltag, Bamberg Baskets – FCBB
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Freitag, 14. März, 20. 30 Uhr: 28. EuroLeague-Spieltag, FCBB – Anadolu Efes Istanbul (SAP Garden)
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Montag, 17. März, 20 Uhr: 22. easyCredit BBL-Spieltag, FCBB – Ratiopharm Ulm (BMW Park)
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Donnerstag,. 20. März, 20.30 Uhr: 29. EuroLeague-Spieltag, Baskonia Vítoria-Gasteiz – FCBB
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Samstag, 22. März, 18.30 Uhr:23. easyCredit BBL-Spieltag, FCBB – Rostock Seawolves (SAP Garden)