Gordon Herbert, Andi Obst und Niels Giffey vom FCBB
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Zu viele Widerstände: Bayern unterliegt Monaco 80:91

Mit einer Heimniederlage geht es für die Bayern-Basketballer in die Weihnachtspause, die allerdings bereits am zweiten Feiertag (in Tübingen) beendet sein wird: Gegen die AS Monaco musste das Team von Pablo Laso im abermals ausverkauften BMW Park ein 80:91 (31:46) hinnehmen, eine große Moral und die Aufholjagd nach der Pause wurden nicht komplett belohnt.

Nach schwacher Anfangsphase konnte der FCBB zu Beginn des zweiten Viertels durch Obst ausgleichen (17:17), doch der Gast setzte sich dann eiskalt auf 37:22 ab (16.). Neben verpassten Würfen setzte die Foulauslegung – Monaco in der ersten Hälfte mit nur sechs Teamfouls, der FCBB mit null Freiwürfen, am Ende 9:31 – setzte dem deutschen Pokalsieger deutlich zu.

FC Bayern Basketball - AS Monaco 80:91 (31:46)

FCBB:

Sylvain Francisco (21 Punkte, 4 Assists), Carsen Edwards (16 Punkte), Nick Weiler-Babb (9, 4 Assists), Isaac Bonga (7), Leandro Bolmaro (7), Andreas Obst (6), Serge Ibaka (6, 7 Rebounds), Danko Brankovic (2), Devin Booker (2, 6 Rebounds), Vladimir Lucic (2), Niels Giffey (2), Niklas Wimberg

Topscorer Monaco:

Mike James (28 Punkte)

Schiedsrichter

Sasa Pukl, Arturas Sukys, Aare Halliko

Zuschauer

6.500 (ausverkauft)

Alle Zahlen zum Spiel

Francisco treibt zum 60:65-Anschluss an

Beim 36:56 (24.) schien die Partie entschieden zu sein, doch FCBB-Topscorer Francisco (21) drehte plötzlich auf: Drei Distanztreffer des Franzosen binnen 48 Sekunden, danach ein Assist für einen Brankovic-Dunk, ein weiterer zum Dreier von Obst – die Bayern waren beim 60:65 (30.) wieder voll im Spiel.

Der BMW Park kochte nun über, Pfiffe wurden weiterhin hitzig kommentiert vom Publikum. Das Starensemble um James (28) und Okobo (19) blieb in den entscheidenden Momenten jedoch cool und attackierte häufig den Ring. Trotz allen Engagements glückte eine enge Crunchtime nicht mehr.

Nun gibt es drei Tage Ruhe, am zweiten Feiertag steht dann bereits die BBL-Partie in Tübingen an, ehe es wiederum zwei Tage später gegen Valencia und am 30. Dezember gegen Heidelberg zum Jahresausklang im BMW Park kommt.

Der FC Bayern Basketball wünscht allen friedliche Feiertage!

Die Stimmen:

Pablo Laso, Headcoach FC Bayern Basketball: "Zuerst Glückwunsch an Monaco. Ich denke, die Differenz nach der ersten Hälfte war zu viel für uns, 15 Punkte sind zu viel. Wir sind das ganze Spiel einem Rückstand hinterhergelaufen. Unser Start war nicht gut, und dann haben sie in der zweiten Hälfte wichtige Würfe getroffen. Sie haben fast immer gescort, über Freiwürfe oder mit guten Würfen. In der zweiten Halbzeit konnten wir den Rhythmus des Spiels verändern. Sie haben gute Spieler auf allen Positionen, und Mike James ist immer schwer zu stoppen. Wir müssen daraus lernen und bis zu unserem BBL-Spiel am Dienstag erholen.

(…) Es gibt viele Unterschiede zu Mittwoch. Ein anderes Team, andere Schiedsrichter, wir haben den Ball nicht gut bewegt, wir haben offene Sprungwürfe nicht getroffen – deshalb war unser Rückstand nach der ersten Halbzeit zu hoch, sonst hätten wir das Spiel vielleicht in der zweiten Hälfte umgebogen. (…) Es hat uns weh getan, dass sie das Spiel so stoppen konnten. Wir brauchen unseren Rhythmus, den hatten wir nicht, wir mussten immer fünf gegen fünf spielen."

Isaac Bonga: „Die Schiedsrichter sind auch nur Menschen. Basketball ist ein Spiel mit vielen Emotionen, und mir passiert es auch manchmal, dass ich erst so reagiere und dann nach dem Videostudium eine andere Meinung habe. Wir können nicht sagen, dass es die Schuld der Schiedsrichter war, wir hatten zu viele Turnovers, haben Details falsch gemacht, die wir beim nächsten Mal besser machen müssen.“

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