





Acht Spiele noch, vier davon auswärts – es gibt nicht mehr allzu viele Gelegenheiten für die Bayern-Basketballer, sich in der EuroLeague-Tabelle weiter nach vorn zu schieben. 8:4 lautet ihr schöner Rekord seit Jahresbeginn (und 13:17 insgesamt), den sie nun in zwei Heimspielen ausbauen möchten: Diesen Donnerstag (20.30 Uhr) gastiert der zweimalige Champion Efes Istanbul in München, der mit Trainer Pablo Laso sowie Nick Weiler-Babb als Playmaker kommt, die sehr großen Erwartungen aber nicht erfüllt hat (9:21). Eine Woche später – gleiche Zeit, gleicher Ort – tritt dann erstmals das neue Team aus Dubai im SAP Garden an.
Pesic: „Sie können jederzeit explodieren“
Mitte Dezember übernahm der frühere Bayern-Coach Laso (Double 2024) das türkische Team, eine Trendwende blieb jedoch aus. Die Verletztenliste indes war zwischenzeitlich noch größer als jene der Bayern; aktuell fehlt erneut Topscorer Shane Larkin. Seine Rolle übernahm zuletzt Saben Lee, der, ebenfalls im Dezember, von Olympiakos dazugestoßen war (14,2 PpS; 3,9 ApS).
Der Efes-Kader ist immer noch exquisit bestückt, mit dem früheren NBA-Champion Jordan Loyd (10,2 PpS), dem französischen Nationalspieler Isaia Cordinier (10,0), dem türkischen Vize-Europameister Ercan Osmani (10,9) oder dem NBA-erfahrenen US-Guard PJ Dozier (10,4). Und Babb, der fünf Jahre in München spielte, ist auch in Istanbul der Vielspieler mit im Schnitt fast 30 Minuten, bei 8,4 Punkten (36,5 % Dreier) und 4,9 Assists pro Partie.