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Holocaust-Überlebender Abba Naor am Campus

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Nach seinem Besuch im Juni ist Abba Naor ein weiteres Mal zu einem Zeitzeugengespräch an den FC Bayern Campus gekommen. Dieses Mal waren die Juniorenfußball-Mannschaften von der U17 bis zu den Amateuren inklusive Trainer nebst Staff, Spielerinnen und Spieler aus dem Nachwuchs der Frauen, der Basketball- und der Handball-Abteilung sowie Mitarbeitende eingeladen, um die beklemmenden Erzählungen des 94-jährien Holocaust-Überlebenden zu verfolgen.

Es herrschte überwiegend Stille, als Abba Naor berichtete, wie es ihm und seiner jüdischen Familie während der verheerenden Zeit des Nationalsozialismus erging und wie er Gettos, Arbeitslager sowie vor allem das KZ Dachau überleben konnte. „Seine Erzählungen haben einmal mehr verdeutlicht, wie aus einem ganz normalen Miteinander von Menschen einer Stadt der Alptraum einer ganzen Familie, ja eines ganzen Volkes werden kann“, sagte Dr. Eva Zier, pädagogische Leiterin am Campus: „Umso wichtiger war Abba Naors finaler Appell an uns alle: Mensch zu bleiben und die Geschichten und Bilder nicht zu vergessen.“

Bereits vor dem Zeitzeugengespräch gab es am Campus eine vom FC Bayern Museum organisierte Wanderausstellung zur Vereinshistorie des FCB („verehrt – verfolgt - vergessen: Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern München“), um für dieses Thema zu sensibilisieren und Naors Besuch vorzubereiten.

 


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