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Zum 65. Geburtstag

5 besondere Momente in der Karriere von Karl-Heinz Rummenigge

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Zu seiner Zeit auf dem Rasen war er einer der besten und gefürchtetsten Stürmer der Welt. Nachdem er seine Schuhe an den Nagel hing, avancierte er zu einer der erfolgreichsten Persönlichkeiten im Fußball. Heute feiert Karl-Heinz Rummenigge seinen 65. Geburtstag. fcbayern.com blickt auf die außergewöhnliche Karriere des Vorstandsvorsitzenden zurück.

1. Karrierestart beim FC Bayern

1974 verpflichtete der FCB den 18-jährigen Angreifer von seinem Heimatverein Borussia Lippstadt und stattete Rummenigge mit seinem ersten Profi-Vertrag aus. Drei Spiele dauerte es, bis sich der Mittelstürmer erstmals in die Torschützenliste eintrug. Beim 3:2-Sieg in der ersten Pokalrunde gegen den VfB Stuttgart besorgte Rummenigge das wichtige 1:0. Eine Woche später erzielte er per Kopf (siehe Foto) sein erstes Bundesliga-Tor zum 6:3-Endstand im Heimspiel gegen den 1. FC Köln.

2. Europapokal der Landesmeister - Die ersten Titel

Bereits nach seinem ersten Jahr an der Isar konnte Rummenigge den ersten Titel feiern. Und was für einen! Die Bayern und ihr Angreifer verteidigten 1975 den Europapokal der Landesmeister. Ein Jahr später holten sie den Henkelpott ein drittes Mal in Folge (siehe Foto). In 13 Europapokal-Einsätzen in diesen Spielzeiten traf der noch nicht einmal 21-Jährige drei Mal.

3. 1980: Aufstieg zur Weltklasse

Nach Spielern wie Sepp Maier, Franz Beckenbauer und Gerd Müller entwickelte sich nun Rummenigge immer mehr zum absoluten Führungsspieler der Münchner. 1980 wurde er mit 26 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Bayern nach sechs Jahren endlich wieder Meister wurden. Im Sommer führte er die deutsche Nationalmannschaft auch zum Titel bei der Europameisterschaft in Italien. Folgerichtig wurde Rummenigge nach dieser Spielzeit 1980 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. 1981 bekam er diese Auszeichnung ein zweites Mal und galt als einer der besten Spieler der Welt.

4. Abschied vom FC Bayern und Karriereende in der Schweiz

Nach der Saison 1984 sagte Rummenigge (vorerst) „Servus“. Nach 422 Spielen und 217 Toren für den FCB verließ er München in Richtung Inter Mailand. Für die Italiener spielte er von 1984 bis 1987, ehe er sich dem Schweizer Erstligisten Servette FC anschloss. Drei Jahre später beendete er in Genf seine außergewöhnliche Karriere. Rummenigge wurde Weltpokalsieger (1976), zwei Mal deutscher Meister (1980 und 1981), gewann je zwei Mal den Europapokal der Landesmeister (1975 und 1976) sowie den DFB-Pokal (1982 und 1984). Darüber hinaus wurde er drei Mal Torschützenkönig in der Bundesliga (1980, 1981 und 1984) und war einmal bester Torschütze der Schweizer Nationalliga A (1989). 1980 und 1981 wurde er zu Europas und 1980 zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.

5. Zahlreiche Titel und Erfolge als Vorstandsvorsitzender

Nach seiner überaus erfolgreichen aktiven Karriere begann 1991 Rummenigges zweite Laufbahn, als er im November gemeinsam mit Franz Beckenbauer zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Seit November 2002, als die Fußballabteilung des FC Bayern in eine AG umgewandelt wurde, ist er nun schon Vorstandsvorsitzender. Gemeinsam mit seinen langjährigen Kollegen – vor allem Uli Hoeneß – sorgte er dafür, dass sich der FCB wirtschaftlich prächtig entwickelte und auch sportlich zahlreiche Erfolge feiern konnte. Besondere Highlights: Die Triples 2013 und 2020.

Alles Gute, Karl-Heinz Rummenigge!

Hier findet ihr weitere Bilder aus der beeindruckenden Karriere von Karl-Heinz Rummenigge.

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