

Zwischen Dominanz und Warnsignal: Die FC Bayern Frauen reisen mit der stabilsten Abwehr sowie der gefährlichsten Offensivreihe der deutschen Beletage zum Nachholspiel des 16. Spieltags bei Carl Zeiss Jena (Mittwoch, 18 Uhr) – dennoch klingt das 0:0 aus dem Hinspiel als mahnender Nachhall mit. fcbayern.com präsentiert euch vor dem Duell mit dem FCC die wichtigsten Fakten zur Partie und zeigt, warum die Münchnerinnen mit großer Zuversicht ins Ernst-Abbe-Sportfeld fahren können.
FCB gegen Jena noch ungeschlagen

Manche Serien sprechen für sich. Aus Münchner Perspektive fällt der FC Carl Zeiss Jena genau in diese Kategorie: In 27 Bundesliga-Partien gegen die Thüringerinnen gingen die Münchnerinnen nie als Verliererinnen vom Platz. 22 Siege und fünf Unentschieden markieren diese eindrucksvolle Serie der Doublesiegerinnen. Gegen kein anderes Team absolvierten die Münchnerinnen so viele Ligaspiele, ohne auch nur einmal zu verlieren. In den jüngsten neun Bundesliga-Duellen blieb der FCB sogar ohne Gegentor. Sieben Siege und zwei 0:0 unterstreichen die Dominanz.
Weiße Westen im Dauerlauf

Die FCB-Frauen stellen defensiv den Ligamaßstab: In elf ihrer 16 Partien blieben sie ohne Gegentor, insgesamt kassierten die Bayern lediglich fünf Treffer – Bestwert dieser Frauen-Bundesliga-Saison. Getragen wird diese Konstanz von einem starken Torhüterinnen-Duo: Ena Mahmutovic (11 Spiele, 89,3 Prozent abgewehrte Bälle, 3 Gegentore) und Mala Grohs (5 Spiele, 81,8 Prozent abgewehrte Bälle, 2 Gegentore) überzeugen in dieser Saison einmal mehr.
Tore wie am Fließband

Die Offensive der deutschen Meisterinnen kennt in dieser Saison kaum Grenzen: 13 Ligaspiele in Folge mit mindestens drei Treffern – eine Marke, die in dieser Form noch kein Bundesliga-Team jemals erreicht hat. Umso markanter wirkt die Ausnahme: Ausgerechnet im Hinspiel gegen Jena gelang dem FCB kein einziger Treffer (0:0).
Die Mannschaft von Cheftrainer José Barcala hat nach 16 absolvierten Spielen bereits 61 Bundesliga-Treffer auf dem Konto. In der vergangenen Spielzeit erzielten die Münchnerinnen 56 Tore in 22 Spielen, in der Saison davor waren es 60. Diese Marken sind in der laufenden Saison damit bereits übertroffen.
Dauerbrennerin Tanikawa

Eine Spielerin, die die Münchner Konstanz in der Bundesliga in dieser Spielzeit lehrbuchhaft verkörpert, ist Momoko Tanikawa. Die 20-jährige Japanerin ist die einzige Akteurin, die bislang in allen 16 Bundesligapartien der Bayern dieser Saison auf dem Platz stand. Tanikawa, die erst jüngst ihren Vertrag beim FCB verlängert hat, steht für Kreativität, Spielintelligenz und die besonderen, magischen Momente. In der laufenden Spielzeit kommt die Mittelfeldakteurin im Trikot der Münchnerinnen auf 7 Tore und 1 Vorlage.
Erfahrung gegen Entwicklung

Die Kaderstruktur fügt diesem Duell eine weitere Perspektive hinzu: Die Bayern stellen mit einem Durchschnittsalter von 26,4 Jahren den ältesten Kader der Bundesliga, Jena tritt mit 24,2 Jahren als eine der jüngsten Mannschaften der Liga an. Am Mittwochabend prallen damit Routine und Spielreife auf Ausbildung und Perspektive.
Nach dem torlosen Hinspiel, in dem die Münchnerinnen trotz klaren Chancenplus bei 0:0 verharrten, spricht vor dem Wiedersehen vieles für den Titelverteidiger. Die Gesamtbilanz fällt ohnehin deutlich aus, die jüngsten Duelle in Jena untermauern den Trend: 1:0, 4:0 in der Liga, dazu ein 3:0 und 9:1 im DFB-Pokal in den vergangenen Jahren. Aus Münchner Sicht macht dies Mut für den 16. Bundesliga-Sieg in dieser Saison.
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