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Mo, 28.02.22, 18:30 Uhr
·
DFB-Pokal, Viertelfinale
Jena
Carl Zeiss Jena
1 : 9
Bayern
FC Bayern Frauen
(1:5)
Mo, 28.02.22, 18:30 Uhr
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DFB-Pokal, Viertelfinale
Jena
Carl Zeiss Jena
1 : 9
Bayern
FC Bayern Frauen
(1:5)
Mo, 28.02.22, 18:30 Uhr
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DFB-Pokal, Viertelfinale
Jena
Carl Zeiss Jena
1 : 9
Bayern
FC Bayern Frauen
(1:5)
Mo, 28.02.22, 18:30 Uhr
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DFB-Pokal, Viertelfinale
Jena
Carl Zeiss Jena
1 : 9
Bayern
FC Bayern Frauen
(1:5)
Stadion/ZuschauerzahlErnst-Abbe-Sportfeld, Jena
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Starke FCB-Frauen ziehen mit Kantersieg ins Pokal-Halbfinale ein

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  • Halbfinaleinzug perfekt gemacht
  • Doppelpack Bühl und Damnjanović
  • Sechs Tore im ersten Durchgang

Die FC Bayern Frauen stehen dank eines Kantersiegs im Halbfinale des DFB-Pokals! Mit 9:1 (5:1) haben die Münchnerinnen am Montagabend beim FC Carl Zeiss Jena gewonnen und den Einzug unter die letzten Vier perfekt gemacht. Die beiden Doppelpacks von Klara Bühl (9. Minute/39.) und Jovana Damnjanović (25./37.) sorgten am Ernst-Abbe-Sportfeld früh für klare Verhältnisse. Hanna Glas (40.) per Eigentor und Kapitänin Lina Magull (42.) sorgten für die weiteren Treffer im ersten Durchgang. Nach dem Seitenwechsel trugen sich noch Saki Kumagai (55.), Any Adam (77./ET), Viviane Asseyi (83.) und Maximiliane Rall (88.) in die Torschützinnenliste ein. Für die Bayern-Frauen war es der höchste Sieg der Vereinsgeschichte gegen Jena.

Scheuer: „Sind sehr zufrieden"

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„Wir sind sehr zufrieden. Heute haben wir die Dinge gut umgesetzt und tollen Fußball gespielt", so Scheuer nach der Partie. „So viele Tore schießt man nicht alle Tage im DFB-Pokal-Viertelfinale. Erst recht nicht gegen einen Bundesligisten."

Drei Wechsel in der Startelf

Auf insgesamt drei Positionen veränderte Scheuer seine Anfangsformation im Vergleich zum souveränen 3:0-Erfolg beim SC Freiburg vor der Länderspielpause. In der Innenverteidigung begann Carina Wenninger antelle von Glódís Perla Viggósdóttir. Im Mittelfeld fand sich Lineth Beerensteyn für Maximiliane Rall in der Anfangsformation wieder und im Sturm startete Damnjanović für Toptorjägerin Lea Schüller. Verzichten mussten die Münchnerinnen in Jena auf Marina Hegering, Ivana Rudelić, Sydney Lohmann und Stammtorhüterin Laura Benkarth.

Zeichen für Frieden

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Vor dem Anpfiff setzten die beiden Mannschaften gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.

Furioser erster Durchgang

Die Bayern-Frauen waren von Beginn an spielbestimmend und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. In der siebten Spielminute landete Sarah Zadrazils Weitschuss nach Vorarbeit von Giulia Gwinn am Querbalken. Nur eine Minute später parierte Jenas Torhüterin Inga Schuldt einen Beerensteyn-Kopfball. In Minute neun war der Bann dann gebrochen. Jena gelang es nicht, eine Magull-Ecke zu klären und Bühl eröffnete mit ihrem abgefälschten Schuss den Torreigen. Im Anschluss ließen die Münchnerinnen nichts anbrennen und dominierten die Partie nach Belieben. Folgerichtig erhöhte Damnjanović (25.) nach einem Distanzschuss von Gwinn auf 2:0. In der 37. Minute traf erneut die Serbin. Nach Flanke von Wenninger nahm sie die Kugel mit der Brust an und netzte sehenswert zum 3:0 ein. Nur zwei Minuten später baute Bühl die Führung aus. Nach starker Balleroberung von Zadrazil im Strafraum schloss die Nationalspielerin eiskalt ins lange Eck zum 4:0 ab. Direkt im Gegenzug traf Glas (40.) nach einer Flanke von der rechten Seite unglücklich ins eigene Tor. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Magull. Die Kapitänin schob nach toller Einzelaktion zum 5:1-Pausenstand ein.

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Nicht zu stoppen: Die Offensive um Linda Dallmann sorgte im ersten Durchgang für Furore.

Souveräne zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel machten die Bayern-Frauen da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Kumagai köpfte zehn Minuten nach Wiederanpfiff in Folge eines Eckballs zum 6:1 ein. In Minute 68 hatte Damnjanović ihren dritten Treffer des Tages auf dem Fuß, aber Schuldt parierte. Zwanzig Minuten vor Schluss musste die Scheuer-Elf einen Rückschlag hinnehmen. Torhüterin Janina Leitzig musste das Feld aufgrund muskulärer Probleme verlassen und Cecilía Rán Rúnarsdóttir kam zu ihrem Pflichtspieldebüt für die FC Bayern Frauen. Die vielen Wechsel im zweiten Durchgang taten der Spielfreude der Münchnerinnen jedoch keinen Abbruch. Nach einem Eigentor von Adam (77.) belohnte sich Asseyi in der 82. Minute für eine starke zweite Halbzeit und köpfte zum 8:1 ein. Für den 9:1-Endstand sorgte dann die eingewechselte Rall (88.).

Daheim gegen Köln und in Sinsheim

Nach dem Pokal ist vor der Liga: Weiter geht es für die Frauen des deutschen Rekordmeisters am kommenden Sonntag, 6. März, in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga gegen den 1. FC Köln. Anstoß der Partie des 15. Spieltages ist um 16 Uhr im Stadion am FC Bayern Campus. Sechs Tage später, am Samstag, 12. März, um 14 Uhr müssen die Münchnerinnen auswärts bei der TSG 1899 Hoffenheim ran.

FC Carl Zeiss Jena - FC Bayern München 1:9 (1:5)

FC Carl Zeiss Jena

Schuldt - Weiß, Paulsen, Kremlitschka, Woldmann - Graser (75. Sas), Adam, Volkmer (75. Gora) - Fetaj (65. Mesch), Brikholz (65. Grajqevci), Schumacher (46. Sahraoui)

Ersatz

Wende - Görlitz

FC Bayern München

Leitzig (71. Rúnarsdóttir) - Glas, Wenninger, Kumagai, Gwinn (46. Simon) - Zadrazil - Beerensteyn, Magull (46. Vilhjálmsdóttir), Dallmann (71. Rall), Bühl (46. Asseyi) - Damnjanović

Ersatz

Schüller, Viggósdóttir

Schiedsrichter

Franziska Wildfeuer (Lübeck)

Zuschauer

480

Tore

0:1 Bühl (9.), 0:2 Damnjanović (25.), 0:3 Damnjanović (37.), 0:4 Bühl (39.), 1:4 Glas (40./ET), 1:5 Magull (42.), 1:6 Kumagai (55.), 1:7 Adam (77./ET), 1:8 Asseyi (83.), 1:9 Rall (88.)

Gelbe Karten

Kremlitschka, Adam / -


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