FC Bayern München 2021/22
FC Bayern München 2021/22
Ajax
Ajax Amsterdam
Ergebnis
13
Bayern
FC Bayern Frauen
(0:0)
Ajax
Ajax Amsterdam
Ergebnis
13
Bayern
FC Bayern Frauen
(0:0)
Ajax
Ajax Amsterdam
Ergebnis
13
Bayern
FC Bayern Frauen
(0:0)
Ajax
Ajax Amsterdam
Ergebnis
13
Bayern
FC Bayern Frauen
(0:0)
Stadion/ZuschauerzahlDe Toekomst, Amsterdam
icon

FCB-Frauen feiern 3:1-Hinspielsieg bei Ajax Amsterdam

Text vorlesen
icon
Schrift vergrößern
icon

Die FC Bayern Frauen haben einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale der UEFA Women's Champions League gemacht! Die Mannschaft von Cheftrainer Jens Scheuer gewann am Donnerstagabend im Sechzehntelfinal-Hinspiel mit 3:1 (0:0) bei Ajax Amsterdam. Damit konnten sich die Bayern eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Mittwoch am Campus schaffen. Ajax-Spielerin Kay-lee de Sanders (57. Minute) per Eigentor und Sydney Lohmann (69.) brachten die Münchnerinnen nach einem torlosen ersten Durchgang auf die Siegerstraße. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Jonna van de Velde (80.) traf die eingewechselte Simone Laudehr (86.) zum 3:1-Endstand.

„Ein Sieg und drei Tore sind in einem Auswärtsspiel in der Champions League natürlich super positiv", so Scheuer nach dem Hinspiel. „Wir haben etwas schleppend ins Spiel gefunden, was für uns eigentlich ungewöhnlich ist, das müssen wir aufarbeiten. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann eine klare Leistungssteigerung sehen. Das haben wir dann gut umgesetzt. Aber unser Anspruch muss es sein, dass wir über 90 Minuten ein gutes Spiel abliefern."

Ohne Wechsel ins erste UWCL-Spiel der Saison

Mit Kapitänin Lina Magull stand eine Spielerin in der Anfangsformation die den CL-Titel (2013 und 2014) bereits zweimal gewinnen konnte.

Scheuer vertraute zum Auftakt in die Champions League der gleichen Elf wie am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga. Nicht mit an Board waren: Giulia Gwinn, Jovana Damnjanović (beide Kreuzband), Viviane Asseyi, Carina Schlüter (beide Sprunggelenk) und Simone Boye Sørensen, die sich nach einem positiven Coronatestergebnis während der Länderspielpause in Dänemark in Quarantäne begab.

Schweigeminute zu Ehren von Rossi

Paolo Rossi traf beim 3:2-Sieg Italiens im WM-Finale 1982 in Madrid zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen Deutschland.

Ruhe in Frieden Paolo Rossi: Bevor es im Amsterdamer Sportpark De Toekomst los ging, hielten die Spielerinnen zu Ehren des im Alter von 64 Jahren verstorbenen ehemaligen italienischen Nationalspielers für einen Moment inne.

Ereignisarmer erster Durchgang

Die Bayern-Frauen waren von Beginn an das klar spielbestimmende Team und drängten die Heimmannschaft phasenweise tief in die eigene Hälfte. Aber der Defensivverbund von Ajax stand gut und machte es den Münchnerinnen so schwer. Chancen waren lange Zeit Mangelware. In der 21. Spielminute hatte dann Marina Hegering die erste Möglichkeit zur Führung auf dem Fuß. Nach einem Eckball von Lina Magull kam die Verteidigerin frei vor Lize Kop zum Abschluss, aber die Torhüterin der Niederländerinnen verhinderte mit einer starken Parade die Führung. Auch in der Folge taten sich die Münchnerinnen weiterhin schwer, gefährliche Situationen zu kreieren. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff setzte Lohmann nach feinem Zuspiel von Magull einen Rechtsschuss knapp neben das Tor.

Torreiche zweite Halbzeit in Amsterdam

Lineth Beerensteyn im Duell mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Victoria Pelova.

Nach dem Seitenwechsel kamen die FCB-Frauen deutlich schwungvoller aus der Kabine. Es folgten Chancen im Minutentakt. Zunächst fasste sich Lohmann (48.) ein Herz, ihren Schuss aus 18 Metern parierte Kop im Nachfassen, ehe Lea Schüller (50.) und Hegering (53.) knapp verfehlten.

Eigentor und Lohmann ebnen den Weg

In der 57. Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst klärte Hegering auf der Linie. Im direkten Gegenzug schoss Schüller nach einer Flanke von Zadrazil de Sanders an, die den Ball unglücklich per Eigentor zum 1:0 über die Linie drückte. In der Folge ließen die Bayern-Frauen nichts mehr anbrennen und Lohmann (69.) erhöhte nach einem schönen Solo unhaltbar für Kop ins rechte untere Eck auf 2:0. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von van de Velde (80.), stellte die kurz zuvor eingewechselte Laudehr (86.) den alten Abstand wieder her und traf zum 3:1-Endstand für die FC Bayern Frauen.

Erst Frankfurt, dann Rückspiel gegen Ajax

Bevor die FCB-Frauen am kommenden Mittwoch, 16. Dezember, um 18 Uhr am Campus im Rückspiel gegen Ajax den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen wollen, wartet in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga Eintracht Frankfurt auf die Münchnerinnen. Anstoß der Partie im Stadion am Brentanobad ist am Sonntag, 13. Dezember, um 14 Uhr.

Ajax Amsterdam - FC Bayern München 1:3 (0:0)

Ajax Amsterdam

Kop - L. Bakker, de Sanders, van der Gragt, Doorn, van de Velde - Dijkstra (77. Munsterman), Pelova, Lewerissa (77. E. Bakker) - Vonkova (77. Grant), van den Bighelaar

Ersatz

Dinkla, van Eijk - Zeeman, Tromp, Sabajo, Hoekstra, Brandau, de Vette

FC Bayern München

Benkarth - Ilestedt (46. Simon), Hegering, Wenninger, Glas - Magull, Zadrazil (68. Dallmann) - Bühl (75. Laudehr), Lohmann, Beerensteyn - Schüller (80. Pollak)

Ersatz

Grohs - Demann, Donhauser

Schiedsrichter

Pernilla Larsson (Schweden)

Tore

0:1 de Sanders (41./Eigentor), 0:2 Lohmann (69.), 1:2 van de Velde (80.), 1:3 Laudehr (86.)

Gelbe Karten

van der Gragt / -

Rote Karten

- / -