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Bayern-Guard Nick Weiler-Babb ist „MVP der Woche“

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Nach dem 95:93-Sieg am Dienstag bei Khimki Moskau und dem MVP-of-the-Game-Interview empfingen ihn die Kollegen in der Kabine mit lautem Applaus – Nick Weiler-Babb war der Mann des Abends und mehr noch: Der 25-jährige EuroLeague-Neuling wurde angesichts seiner herausragenden Performance zum MVP der Doppelspiel-Woche ernannt. Nach den beiden Ehrungen des derzeit verletzten Co-Kapitäns Vladimir Lucic im Herbst und für Wade Baldwin nach dem Triumph über den FC Barcelona Ende Dezember ist dies die vierte individuelle Auszeichnung für einen FCBB-Profi.

Nick Weiler-Babb war bei Khimki nahezu für alles zuständig. Vor allem er verteidigte Khimkis Topstar Alexey Shved so wirkungsvoll, wie das möglich ist gegen den früheren russischen NBA-Profi; der Allrounder trug zudem meist den Ball vor, stand angesichts der Foulprobleme des Kollegen Wade Baldwin gut 34 Minuten – so lang, wie noch nie – auf dem Court und war von Beginn an der fleißigste Produzent der Gäste in der Offense. Die Zahlen des athletischen Guards lesen sich denn auch beeindruckend: 25 Punkte, vier von sechs Dreiern, acht Rebounds, zwei Steals, fünf Assists (bei nur einem einzigen Ballverlust), sieben Fouls gezogen und dazu, ganz am Ende in der Schlussminute, ein mit entscheidender Block gegen Shved – alles zusammen machte dies einen herausragenden Performance Index Rating-Wert aus allen relevanten Kategorien von 38.

25 Punkte, acht Rebounds, fünf Assists, zwei Steals

„Nick hat seine bisher kompletteste Leistung gezeigt: Er hat gegen Shved, einen der besten EuroLeague-Spieler überhaupt, gut verteidigt, und hatte dazu einen großen Abend in der Offense", lobte Coach Andrea Trinchieri den Amerikaner nach dem Khimki-Spiel. Beim Coup am Freitag gegen ZSKA lieferte er zwar eine diskretere Leistung ab (3 Rebounds, 1 Freiwurfpunkt), doch Weiler-Babb stand bei dieser großen Teamleistung wieder länger als 26 Minuten auf dem Parkett.

Nick Weiler-Babb steht seit vergangenem Sommer im FCBB-Kader, sein Vertrag gilt bis 2022. In der EuroLeague steht sein Punkteschnitt bei 7,3 Punkten, Bestleistung waren bisher 16 Zähler bei der knappen Niederlage in Kaunas. Auch in der Bundesliga (10,4 PpS) ist der Texaner bei durchschnittlich 28 Minuten Einsatzzeit der klar meistbeanspruchte Akteur in Trinchieris Kader.


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