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Die Bayern wollen Freitag auf 2:0 erhöhen

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Die EuroLeague-Saison ist seit gut zwei Wochen beendet, doch zumindest an die Taktung des Spielplans in der Königsklasse werden sich die Bayern-Basketballer in diesen Tagen wieder erinnern. Denn alle zwei Tage, wie also fast ausnahmslos in den vergangenen Monaten, wird jetzt auch in den BBL-Playoffs gespielt: Bereits am Freitagabend geht es ins zweite Viertelfinal-Duell ihrer Playoff-Serie mit den Crailsheimer Merlins, nach dem überzeugenden 86:66 zum Auftakt am Mittwochabend will der Pokalsieger auf 2:0 erhöhen. Beginn ist diesmal um19 Uhr.

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Sollte der Hauptrunden-Fünfte dagegen ausgleichen können, hätte Crailsheim in jedem Fall nach dem ersten Spiel in der Arena Hohenlohe am Sonntag (18 Uhr) noch ein zweites Mal Heimrecht. Ein entscheidendes fünftes Entscheidungsspiel fände wieder im Audi Dome statt.

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„Als würde es null zu null stehen"

„Wir müssen bereit sein für ein ganz anderes Spiel", sagte Cheftrainer Andrea Trinchieri, „und wir sollten es auffassen, als würde es null zu null stehen." Nur drei Tage nach dem Pokalerfolg beim Top Four hatte seine Mannschaft in Spiel eins eine sehr konzentrierte Leistung mit gewohnt effektiver Defense und einer sehr klugen wie spielfreudigen Offensive (21 Assists, Crailsheim 9) gezeigt. Auch die Quote aus der Distanz lag mit elf von 25 Dreiern (44 %) über dem Schnitt. Und: Nur neun Ballverluste leistete man sich trotz der Crailsheimer Pressverteidigung, ein einziger davon ging auf Zan Mark Sisko, obwohl der erst 23-jährige Slowene nach Wade Baldwins umstrittenem Ausschluss mehr als 28 Minuten auf dem Feld stand. Mit 16 Punkten erzielte der junge Dirigent eine persönliche Bestleistung im FCBB-Trikot.

Auf der Gegenseite war es Hakro-Point Guard Trae Bell-Haynes, der nach der Pause mit seiner Penetration zum Korb die Gäste halbwegs in Reichweite hielt. 23 Punkte holte der 1,88 Meter große Kanadier, der im Normalfall ein Match-Up für Nick Weiler-Babb wäre. Doch der verletzte Guard muss ebenso weiter zusehen wie wohl Nihad Djedovic, der aber wieder individuell mit dem Ball trainiert.

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