





One more: Die Bayern-Basketballer haben den angestrebten Einzug ins Playoff-Halbfinale vor Augen, der Titelverteidiger gewann auch das zweite Heimspiel gegen Trier, diesmal noch überzeugender - 92:65 (48:33). Vor gut 9.800 bestens gelaunten Fans im SAP Garden dominierten die Münchner endgültig ab dem zweiten Viertel, in welchem sie nur 14 Punkte zuließen. Die Serie wechselt nun nach Trier, wo der FCBB am Samstag (14.30 Uhr/Dyn) die erste Chance auf den notwendigen dritten Sieg hat.
16:10 nach 0:10
Coach Pesic tauschte diesmal auf der großen Position McCormack für Gabriel, der als Starter einen 10:0-Auftakt der Gäste ohne Fehlwurf erlebte. Auszeit nach 2 Minuten 11. Mit Intensität dimmten die Bayern jedoch rasch Quoten und Freiräume, Dimitrijevic brachte von der Bank mit sieben Punkten inklusive Dreier-and-one die erste Führung (16:10/7.). Der Vergleich der ersten Viertel zum Sonntag: diesmal 26:19 statt 20:26.
FC Bayern Basketball - VET-CONCEPT Gladiators Trier 92:65 (48:33)
- FCBB:Neno Dimitrijevic (16 Punkte, 9 Assists), Wenyen Gabriel (14), Oscar da Silva (14), Justinian Jessup (11), Jo Voigtmann (11), Isiaha Mike (10), Niels Giffey (8), Andi Obst (4, 5 Assists), Xavier Rathan-Mayes (3, 5 Assists), Justus Hollatz (3), Vladimir Lucic (6 Rebounds), Elias Harris
- Topscorer Trier:Maik Zirbes (14 Punkte)
- SchiedsrichterGentian Cici, Carsten Straube und Nermin Hodzic
- Zuschauer9.847

Voigtmann nimmt Dreier
Jetzt bewegte sich das Münchner Metrum fast perfekt, die Nationalspieler da Silva und Voigtmann erhöhten mit Tempo und Dreiern auf 35:19 (13). Giffeys Distanzwurf nach dem zehnten von am Ende 26 Assists stellte erstmals auf plus 20, 45:25 (17.).
9.800 Fans feiern Harris
Die Gladiators kamen noch einmal mit Energie aus der Kabine, die Bayern gingen mehrere Minuten schludrig mit dem Ball um. Dimitrijevic versöhnte Pesic aber rasch mit zwei Jumpern zum 71:46, der Erfolg war jetzt schon unstrittig (29.).
Unter dem Jubel des Publikums brachte Pesic für vier Minuten noch den zurückgekehrten Routinier Harris. Beste Werfer waren Dimitrijevic (16/9 Assists), da Silva, Gabriel (je 14), Jessup, Voigtmann (je 11), Mike (10).

Die Stimmen:
Svetislav Pesic, Cheftrainer FC Bayern Basketball: „Das war eine sehr solide Leistung von unserer Mannschaft. Außer den ersten fünf Minuten haben wir das Spiel kontrolliert und alle Viertel gewonnen. Für mich ist immer das dritte Viertel wichtig, es zu gewinnen und gut zu spielen. Denn das dritte Viertel ist wie immer wie ein neues Spiel, da haben wir in der Vergangenheit häufiger Probleme gehabt und nicht richtig gespielt. So war es ein verdienter Sieg.“
Jo Voigtmann: „Ich bin happy, dass wir gewonnen haben und mit einem 2:0 nach Trier fahren. Heute hatten wir ein sehr überzeugendes Spiel. Vielleicht die ersten paar Minuten ausgelassen. (…) Wir müssen uns darauf einstellen, dass es in Trier ein anderes Spiel wird. Die Kulisse ist dort immer sehr gut. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Spielerisch können wir noch ein paar Fehler weniger machen.“
Justianian Jessup: „Ich freue mich sehr über den Sieg. In der Defense waren wir verbessert. Auf den guten Start der Trierer haben wir gut reagiert. Unter dem Strich was das ein gutes Spiel. (…) Wir erwarten eine laute Halle in Trier. Sie sind zuhause immer besser, aber wir werden bereit sein.“
Jacques Schneider, Cheftrainer Gladiators Trier: „Gratulation an die Bayern zum deutlichen Sieg. Ich bin nicht zufrieden mit der ersten Halbzeit heute, wie wir uns präsentiert haben. Wir waren in den ersten Minuten ausgezeichnet, vom Ballmovement, der Pace und der Execution her waren wir sharp. Danach hatten wir zu viel Respekt, haben zu viel nachgedacht und nicht mehr die Entscheidungen wie vorher getroffen. Auch im zweiten Viertel haben wir zu viel Respekt gezeigt und wenn man gegen so eine Spitzenmannschaft schon ab der Halbzeit einem Rückstand hinterherläuft, ist es doppelt so schwer. Am Samstag wird es ganz anders aussehen, wir spielen zuhause. Ich glaube an mein Team und weiß, dass wir physisch spielen werden, schnell und mit unseren Fans im Rücken Bayern länger unter Druck setzen werden. Ich freue mich auf die nächste Partie.“