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Debüts und Dauerbrenner

Zahlen, bitte! Das war das Bayern-Jahr 2019

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Das Jahr 2019 geht zu Ende, 2020 steht vor der Tür und hält hoffentlich ebenso viele Rekorde, Bestmarken und Meilensteine parat wie das vorangegangene. fcbayern.com hat für Euch die beeindruckendsten Statistiken zusammengestellt.

Die Bayern lassen Zahlen sprechen

1170 Pflichtspielminuten – Wer an die Besetzung der Linksverteidigerposition beim FC Bayern in den vergangenen Jahren denkt, kommt nicht um die Initialen „DA“ für David Alaba herum. Neuerdings ginge es aber auch anders herum – nämlich „AD“ für Alphonso Davies. Denn der kanadische Youngster schaffte auf dieser Position seinen Durchbruch in München und verpasste dort seit dem Heimspiel gegen Union Berlin Ende Oktober keine einzige der möglichen 1170 Pflichtspielminuten.

32 Tore – Beim 2:0 gegen Olympiakos Piräus am  6. November nahm Hansi Flick erstmals als allein verantwortlicher Trainer auf der Bank des Rekordmeisters Platz und startete eine Erfolgsgeschichte: Bis Weihnachten erzielten die Bayern unter der Ägide des 54-Jährigen wettbewerbsübergreifend 32 Tore, was sonst keiner anderen Mannschaft in den fünf großen Ligen Europas in diesem Zeitraum gelang.

So möchten wir Hansi Flick auch gerne im kommenden Jahr sehen: Der Bayern-Trainer bejubelte den 2:0-Erfolg über Wolfsburg am 17. Spieltag.

250 Bundesliga-Einsätze – Im letzten Spiel des Jahres gegen Wolfsburg kam das Bayern-Eigengewächs David Alaba zu seinem 250. Bundesliga-Einsatz – kein anderer ausländischer Spieler erreichte diese Marke in einem so jungen Alter wie der Österreicher.

11 Spieltage – Die Hinrunde 2019/20 des Robert Lewandowski war gespickt von Bestwerten und begann mit einem Start für die Geschichtsbücher: Der Pole traf an den ersten elf Bundesliga-Spieltagen und stellte damit einen neuen Rekord in Deutschlands Eliteliga auf. 👇🏻

Traumdebüt für Zirkzee, Davies wird zur Dauerlösung

3 Minuten – Mit seinen beiden Jokertoren zu den Last-Minute-Siegen in Freiburg und gegen Wolfsburg schrieb Joshua Zirkzee Mitte Dezember sein ganz persönliches Weihnachtsmärchen – und stellte nebenbei noch einen Rekord auf: Ganze drei Bundesliga-Minuten hatte der junge Niederländer bei seinem zweiten Treffer gegen die Wölfe in den Beinen, so schnell erzielte kein Spieler zuvor seine ersten beiden Tore in der nun schon 57 Jahre währenden Bundesliga-Geschichte.

254 Siege – Dass Manuel Neuer ein Gewinnertyp ist, ist bekannt – und lässt sich auch mit Zahlen belegen. Beim 4:0 im November gegen Borussia Dortmund feierte der Bayern-Kapitän mit seinem 250. Sieg in der Bundesliga sogar ein rundes Jubiläum. Vier weitere Erfolge kamen noch bis zum Ende der Hinrunde hinzu, womit nur noch Oliver Kahn (310) und Manni Kaltz (291) vor ihm liegen.

252 Tage – Es war eine lange Leidenszeit, die Corentin Tolisso im Mai beenden konnte. 252 Tage nach seiner schweren Knieverletzung kehrte der Franzose im DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig zurück und feierte mit dem Pokalsieg das wohl perfekte Comeback.

 

Im Mai gewannen die Bayern zum 12. Mal in der Vereinsgeschichte das Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal.

11 Assists – Als Torjäger sammelte Thomas Müller in seiner Karriere schon einige Rekorde. In der Hinrunde fügte der 30-Jährige noch eine weitere Bestmarke zu seiner Sammlung hinzu - doch dieses Mal als Vorlagengeber. Beim 2:0 gegen Wolfsburg zum Jahresabschluss gab der Ur-Bayer seinen elften Assist in der laufenden Saison, was noch keinem anderen Spieler seit detaillierter Datenerfassung 2004/05 in der Hinrunde gelungen war.

Kimmich nicht zu stoppen

411 Kilometer - Joshua Kimmich ist sowas wie der Dauerläufer im deutschen Fußball und spulte im Kalenderjahr 2019 klar die meisten Kilometer aller Spieler in der Bundesliga ab. 411 waren es an der Zahl in seinen 34 Einsätzen in Deutschlands höchster Spielklasse, womit der 24-Jährige zum Beispiel auch locker die Strecke von München in seine ehemalige Wahlheimat Leipzig zu Fuß zurücklegen könnte.

 

Er läuft und läuft und läuft... und hat auch Torjägerqualitäten. Beim 7:2-Erfolg bei Tottenham Hotspur in der Champions League traf Joshua Kimmich zum zwischenzeitlichen 1:1.

43 Nationen – Am 15. Spieltag feierte Sarpreet Singh beim 6:1-Erfolg über Werder Bremen sein Profidebüt und wurde gleichzeitig zum zweiten Neuseeländer nach Wynton Rufer, der in der Bundesliga zum Einsatz kam. Damit spielten seit dem Bundesliga-Aufstieg 1965 Profis aus 43 verschiedenen Nationen (inkl. Deutschland) für den Rekordmeister – mia san international!

 

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