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FC Bayern ein Jahr ohne Zuschauer

Motto des Triple-Siegers: Wir sehen uns!

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Am Montag wird es genau ein Jahr her sein, dass der FC Bayern zuhause in seiner Allianz Arena das letzte Mal vor Fans gespielt hat. Seitdem lässt Corona keine Zuschauer zu. Was wäre normalerweise bei einem Spitzenspiel wie an diesem Samstag gegen Borussia Dortmund los! Eigentlich hatte das rote Herz in den vergangenen zwölf Monaten so ziemlich alles, was es begehrt: Es gab tollen Fußball und historische sechs Titel zu feiern, so viele wie noch nie binnen eines Jahres. Und dennoch fehlte etwas ganz Entscheidendes: Die Fans an der Seite der Spieler.

Hainer: „Liebe Fans, Danke für Eure Treue“

Herbert Hainer blickt trotz der schweren Monate mit Zuversicht in die Zukunft. „Wir müssen zwar zuhause seit einem Jahr ohne unsere Anhänger spielen. Aber wir schauen optimistisch nach vorne und hoffen, dass wir uns bald wieder im Stadion sehen werden, um gemeinsam zu genießen, zu jubeln und zu feiern“, sagt der Präsident. „Bis es soweit ist, braucht es einfach noch etwas Geduld, denn die Gesundheit muss immer an erster Stelle stehen. Liebe Fans, Danke für Eure Treue! Ihr seid die Seele des Vereins!“

Rummenigge: „Wir alle vermissen die Atmosphäre im Stadion“

Karl-Heinz Rummenigge führt weiter aus: „Fußball ist Emotion und Leidenschaft – und dafür stehen unsere Fans. Wir alle vermissen die Atmosphäre im Stadion“, so der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters: „Alles beim FC Bayern dreht sich um Euch, liebe Fans. Wir sind uns trotz der Distanz nah. Wir sehen uns!“

Kahn: „In unseren Herzen seid Ihr immer bei uns“

„Wir sehen uns“, das ist die Devise des FC Bayern an diesem besonderen Stichtag, denn der deutsche Rekordmeister und seine Anhänger auf der ganzen Welt haben sich auch in den vergangenen Monaten nie aus den Augen verloren – und man wird sich definitiv wiedersehen, sobald die Pandemie überwunden ist. „Ohne Fans ist Fußball nicht dasselbe“, sagt Vorstand Oliver Kahn, „diese Pandemie verlangt jedem Einzelnen in der Gesellschaft viel ab. Wir möchten uns bei jedem Mitglied der FC Bayern-Familie bedanken. In unseren Herzen seid Ihr immer bei uns!“

Salihamidžić: „Wir haben etwas Historisches erreicht“

Der Club und die Anhänger hatten in diesem Jahr der Trennung viel Grund zum Feiern, und die gemeinsame Freude am Fußball hat gerade in dieser Pandemie stets dafür gesorgt, dass sich die FC Bayern-Familie naheblieb. „Dass wir keinen der sechs Titel in den vergangenen Monaten mit unseren Fans feiern konnten, ist einfach nur traurig“, meint Sportvorstand Hasan Salihamidžić. „Wir haben etwas Historisches für den FC Bayern erreicht, aber jeder Moment des Glücks und Stolzes wurde in dieser Corona-Zeit immer auch von Stille begleitet, von der Abwesenheit unserer Fans. Deshalb wächst mit jeder Woche der Wunsch, dass wieder Zuschauer in die Stadien dürfen - und natürlich vorneweg unsere wunderbaren Fans.“

Beim bislang letzten Spiel mit Zuschauern in der Allianz Arena warteten die Fans mit einer grandiosen Choreographie anlässlich des 120. Klub-Geburtstages auf.

Die Erinnerungen an den 8. März 2020, als die Allianz Arena das letzte Mal Zuschauer willkommen heißen durfte, sind bis heute lebendig. Es war ein sonniger Tag, der FC Bayern feierte seinen 120. Geburtstag im großen Stil: Die 75.000 Fans auf den Rängen der ausverkauften Arena zelebrierten das stolze Jubiläum mit einer spektakulären Choreographie auf den Rängen, die Spieler auf dem Rasen trugen Trikots in Anlehnung an das historische Dress der ersten Meisterschaft 1932. Der FCB konnte sich sehr gut sehen lassen an diesem Tag, und das Ergebnis gegen den FC Augsburg war standesgemäß: Thomas Müller und Leon Goretzka sorgten für einen 2:0-Erfolg. Vor der Partie hatte der deutsche Rekordmeister seine Aktion „Rot gegen Rassismus“ initiiert, auch das passte damals ins gelungene Gesamtbild, das bis heute in den Köpfen und Herzen einen besonderen Platz einnimmt. Die gemeinsamen Erinnerungen helfen, die Wartezeit bis zum Wiedersehen zu überbrücken.

Vor einigen Wochen sprachen die Profis des FC Bayern im Mitglieder-Magazin „51“ über die Spiele vor leeren Rängen – nun erneuern sie ihre Botschaften an die Anhänger:

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