Neuer, Magull und Feldhahn setzen mit ihren Teams Zeichen

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Der FC Bayern wird anlässlich des einjährigen Bestehens seiner Initiative „Rot gegen Rassismus" bei den Spielen seiner Mannschaften am Wochenende einmal mehr geschlossen ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit sowie gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen. Manuel Neuer, Lina Magull und Nicolas Feldhahn tragen bei den Spielen der FC Bayern-Profis, der FCB-Frauen und Amateure Kapitänsbinden mit dem Aktionsmotto. Zudem wird „Rot gegen Rassismus" in der Allianz Arena am Samstag gegen den VfB Stuttgart sowie tags zuvor im Audi Dome beim Heimspiel der FCB Basketballer gegen Anadolu Efes Istanbul im Blickfeld stehen, unter anderem durch eigens entwickelte Eckfahnen, Tribünenbanner und Partnereinbindungen. Die Spieler*innen aller vier Teams werden das Motto „Rot gegen Rassismus" beim Aufwärmen tragen.

Präsident Herbert Hainer: „Wir wollen ,Rot gegen Rassismus' clubübergreifend sichtbar in die Welt tragen -- und gleichzeitig auch nach innen wirken. Es handelt sich nicht um eine einmalige Aktion, sondern es soll ein Teil unserer Vereinskultur sein. Der FC Bayern steht als weltoffener Club für Toleranz sowie gegen Ausgrenzung und Diskriminierung in jeder Form. Gegen Rassismus einzutreten bedeutet, sich mit der Thematik inhaltlich auseinanderzusetzen, sich selbstkritisch und interessiert auszutauschen, zu verstehen und zu handeln. Der FC Bayern möchte einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, indem wir die Menschen für dieses Thema sensibilisieren."

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „Rassismus und Ausgrenzung ganz egal welcher Art haben beim FC Bayern keinen Platz und dürfen auch in unserer Gesellschaft keine Rolle spielen. Wir wollen einmal mehr als FC Bayern-Familie zeigen, für welche Werte wir stehen. Anlässlich des einjährigen Bestehens unserer Initiative haben wir zahlreiche externe wie interne Aktionen wie Workshops und Vorträge entwickelt, um das Bewusstsein für diese Thematik weiter zu fördern. Wir werden ,Rot gegen Rassismus' über die aktuell laufenden ,Internationalen Wochen gegen Rassismus' hinaus weiter mit Inhalten füllen, um unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen."

Interne Workshops und Round Table

Der FC Bayern hat gemeinsam mit externen Experten Inhalte erarbeitet, um für das Thema Rassismus weiter zu sensibilisieren. Im Austausch bei internen Workshops sowie in einem Round Table mit Präsident Herbert Hainer, Serge Gnabry aus dem Profiteam, Viviane Asseyi von den FCB-Frauen und Demond Greene aus der FCB Basketball-Abteilung treibt der deutsche Rekordmeister die Entwicklung seiner Initiative voran, die im vergangenen Jahr mit persönlichen Statements von Spieler*innen und Club-Verantwortlichen gestartet worden ist.

In einem offenen Dialog sprach Herbert Hainer mit Jennifer Danquah, Sascha Chaimowicz, Viviane Asseyi, Serge Gnabry und Demond Greene:

Alle Infos zur Aktion Rot gegen Rassismus: