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Zu Gast bei Hertha BSC

Mit CL-Rückenwind in den Bundesliga-Alltag

Mit dem Rückenwind aus der Champions League zurück in den Liga-Alltag! Drei Tage nach der Galavorstellung in der Königsklasse gegen den FC Arsenal (5:1) steht für den FC Bayern am Samstag wieder das Tagesgeschäft auf dem Programm. Im Gastspiel bei Hertha BSC (ab 15:30 im Liveticker und im Webradio) kann der Rekordmeister seinen Sieben-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze behaupten und damit den nächsten Schritt Richtung Titelverteidigung machen.

„Das Spiel gegen Arsenal gibt uns noch mehr Selbstvertrauen und Sicherheit für die nächsten Spiele“, sagte Trainer Carlo Ancelotti am Freitag und hofft auf eine ähnliche Leitung wie am vergangenen Mittwochabend in der Allianz Arena. Allerdings schränkte der Italiener auch ein: „Natürlich wollen wir immer spielen wie gegen Arsenal, aber das ist nicht möglich. Bundesliga ist ein anderer Wettbewerb, du hast 34 Spiele, gegen Arsenal sind es nur zwei Spiele.“

Wenig Zeit zum Erholen

Gegen Hertha BSC erwartet Ancelotti daher ein „anderes Spiel“ als gegen die Gunners. Zumal seine Elf „nicht viel Zeit zum Erholen“ hatte, während der Tabellensechste aus der Hauptstadt unter der Woche spielfrei war. „Berlin ist eine gute Mannschaft, sie haben es in der ersten Saisonhälfte sehr gut gemacht. Das wird ein schwieriges und wichtiges Spiel, wir müssen uns gut vorbereiten und morgen sehr konzentriert sein“, betonte Ancelotti vor dem Abschlusstraining.

Der 57 Jahre alte Fußballlehrer wollte zunächst die letzte Übungseinheit vor der Abreise nach Berlin abwarten, um sich ein Bild über die Verfassung seiner Akteure zu machen. „Vielleicht werde ich morgen etwas rotieren“, kündigte Ancelotti die eine oder andere Umstellung an und peilt auch mit veränderter Formation den 16. Sieg im 21. Spiel an. Verzichten muss der Mister weiterhin auf die rekonvaleszenten Jérôme Boateng und Franck Ribéry.

Hertha BSC will Bayern ärgern

Bei den Berlinern hingegen läuft es nach der Winterpause noch nicht ganz rund. Vier von fünf Partien verloren die Hauptstädter in diesem Jahr und rutschten in der Tabelle damit vom dritten auf den sechsten Rang ab. „Wenn du einen Punkt holst, ist das eine Chance, dass wir aus unserem Loch herauskommen“, hofft Trainer Pal Dardai am Samstag auf die Wende zum Positiven, wohlwissend um die Schwere der Aufgabe: „Wenn sie einen guten Tag haben, hat man wenig Chancen.“ Der letzte Sieg gegen den FC Bayern liegt bereits acht Jahre zurück, seitdem wurden die letzten elf Partien allesamt verloren.

Als größten Trumpf sehen die Berliner, die auf den ehemaligen Münchner Mitchell Weiser (Rückenverletzung) sowie Julian Schieber (Knieblessur) verzichten müssen, den Heimvorteil. Im Olympiastadion hat Hertha von bisher neun Saisonpartien acht gewonnen und nur vier Gegentreffer hinnehmen müssen. „Wir sind heiß darauf, vor ausverkauftem Haus gegen Bayern München zu spielen“, kündigte Stürmer Alexander Esswein an. „Wir wollen den Bayern einen großen Fight liefern und werden versuchen, einen oder drei Punkte zu holen.“

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