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„Wollen dominieren und unser Spiel durchziehen“

Bayern gewappnet für schwierige Aufgabe in Freiburg

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Am Mittwochabend (20:30 Uhr im Liveticker sowie im Free-Webradio) tritt der FC Bayern zum letzten Auswärtsspiel des Jahres beim SC Freiburg an. Im Schwarzwald Stadion taten sich die Münchner in den letzten Jahren schwer, konnten aber von den vergangenen 16 Spielen zehn gewinnen und holte fünf Remis, dazu gab es lediglich eine Niederlage. „Auswärts in Freiburg zu bestehen, ist nicht so leicht“, gab Manuel Neuer zu. „Aber wir wollen nicht nur bestehen. Wir wollen dominieren und unser Spiel durchziehen“, so der Kapitän selbstbewusst. fcbayern.com liefert alle Infos zum 16. Spieltag.

Beim letzten Gastspiel in Freiburg erzielte Robert Lewandowski technisch sehenswert den 1:1-Ausgleich. 

Die Ausgangslage

Die Bayern reisen nach dem 6:1 gegen Werder Bremen mit Selbstvertrauen ins Breisgau. Neben den drei Punkten war im vergangenen Heimspiel das Wichtigste, dass der Ball endlich wieder im gegnerischen Netz landete. „Vor allem in der zweiten Halbzeit hat man die Gier auf Tore gemerkt“, blickte Hansi Flick im Pressetalk am Montag zurück. Ihm „imponierte“, wie sein Team den Rückstand unbedingt drehen wollte. „Die Mannschaft ist in der Lage, mit solchen Situationen umzugehen. Außerdem ist da eine Energie entstanden, die wir brauchen.“ Denn der Rekordmeister liegt auf Platz fünf und hat sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Leipzig. Mit einem Sieg in Freiburg soll der Druck hoch bleiben.

Der Gegner

Die Mannschaft von Trainer Christian Streich spielt bisher eine richtig starke Saison und belegt mit lediglich zwei Zählern weniger den sechsten Platz hinter dem FCB. „Freiburg spielt schon seit einigen Jahren richtig guten Fußball. Es verwundert nicht so sehr, dass sie jetzt da oben stehen“, zollte Serge Gnabry dem kommenden Gegner Respekt. Am vergangenen Wochenende musste sich der SCF allerdings bei Hertha BSC mit 0:1 geschlagen geben.

Das Personal

Die Personaldecke beim FC Bayern ist zum Jahresendspurt dünn. Gegen Freiburg kehrt zwar Javi Martínez nach seiner abgesessenen Sperre zurück, dafür fällt Leon Goretzka mit muskulären Problemen aus. Auch Corentin Tolisso ist wegen muskulärer Probleme in München geblieben. Die langzeitverletzten Niklas Süle, Lucas Hernández, Michaël Cuisance und Kingsley Coman fehlen ohnehin. Fiete Arp konnte diese Woche wieder mit dem Team trainieren. Aufpassen müssen Thiago, Joshua Kimmich und Jérôme Boateng. die alle von einer Gelbsperre bedroht sind.

Anders sieht die Situation beim SCF aus. Streich kann nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich der Einsatz von Jonathan Schmid ist fraglich. 

Das sagen die Trainer

Hansi Flick: „Für viele Mannschaften ist es nicht einfach, in Freiburg zu spielen. Sie agieren sehr kompakt, das wird eine taffe Aufgabe. Sie stehen zurecht dort, wo sie stehen. Der Verein ist top und was Christian Streich leistet ist phänomenal.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Mittwochabend, Flutlicht, gegen Bayern, wir stehen gut da. Das ist schon ein bisschen anders als sonst. Die Bayern spielen ein extrem gutes Gegenpressing und gehen immer in die Tiefe. Dann kommen die super Chip-Bälle. Wir müssen uns aus ihrem Gegenpressing rausspielen - was ziemlich schwierig ist. Und immer selber spielen wollen. Wir freuen uns drauf und wollen den Leuten ein super Spiel unter Flutlicht zeigen. Die kommen nicht nur wegen Bayern, sondern wollen uns sehen.“

Top-Fact zum Spiel

Die Hinrunde ist zwar noch nicht vorbei, aber Robert Lewandowski kann persönlich äußerst zufrieden auf die bisherigen 15 Spiele zurückblicken. Der Pole traf bereits satte 18 Mal und rückte damit in der ewigen Torjägerliste der Bundesliga in die Top-Drei vor. Nun geht es gegen den SC Freiburg, gegen den er in 14 Duellen selbst 14 Mal erfolgreich war und dazu noch vier Assists lieferte.

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