

Nur noch wenige Tage, dann starten die BBL-Playoffs 2026. Natürlich wieder mit dem FCBB, denn bislang standen die Münchner in jeder Saison seit dem Aufstieg 2011 unter den acht besten Teams der Hauptrunde. Vor dem Start ins Viertelfinale mit zwei Heimspielen im SAP Garden (Sonntag, 17. Mai, 16.30 Uhr, und Dienstag, 20.30 Uhr) haben wir ein paar interessante Zahlen zur bisherigen Playoff-Historie der Bayern-Basketballer herausgesucht.
Tickets für die ersten zwei Viertelfinalspiele können im Ticket-Shop des FCBB erworben werden.
Insgesamt stehen die Bayern also seit 2012 ständig in der Postseason, also 14 Jahre. Nur Berlin hat derzeit einen längeren Streak: Seit der Einführung der Playoffs in der BBL zur Saison 1983/1984 waren die Berliner bzw. ihr Vorgängerverein DTV Charlottenburg immer in der Meisterrunde vertreten. Historisch gesehen gibt es neben Berlin nur zwei weitere Teams, die noch länger konstant in den Playoffs standen als die Bayern derzeit: Bayer 04 Leverkusen spielte zwischen 1984 und 2004 jedes Jahr die Playoffs, Bamberg zwischen 2002 und 2022.
Acht Mal standen die Bayern seit 2012 im Finale um die deutsche Meisterschaft: Damit stehen sie in der ewigen Bestenliste auf dem vierten Rang, davor das Trio Berlin (22 Finalteilnahmen), Leverkusen (13) und Bamberg (12). Fünf Mal feierten die Münchner die Meisterschaft, gemeinsam mit den beiden Titeln aus den Jahren 1954 und 1955 vor Einführung der Bundesliga stehen sie somit bei insgesamt sieben Meistertiteln.
Am häufigsten gegen Berlin
131 Playoff-Spiele hat der FCBB in seiner BBL-Geschichte bestritten, 69 davon zuhause und 62 in fremder Halle, in insgesamt 33 Playoff-Serien. Dazu kommen noch sechs Spiele beim „Bubble-Turnier“ in der Saison 2019/2020, die allesamt im damaligen Audi Dome absolviert wurden. Dabei haben die Bayern gegen insgesamt 16 BBL-Klubs gespielt: Aus der aktuellen easyCredit BBL waren bisher nur Hamburg, Rostock, Trier und Jena noch nie der Playoff-Gegner.
Am häufigsten traf der FCBB bisher auf Berlin, auch deswegen gilt dieses stets reizvolle Duell als deutscher Klassiker: Neun Serien gab es gegen Alba, wobei die letzten fünf Aufeinandertreffen immer im Finale stattfanden. Danach folgen Bamberg (fünf Serien) und Ludwigsburg (vier Serien, plus das Viertelfinale mit Hin- und Rückspiel im Bubble-Turnier). Die meisten Spiele absolvierten die Bayern bislang in den Playoffs 2014/2015 und 2017/2018, als es jeweils 14 Partien waren. Die wenigsten – nur fünf – gab es bei der Playoff-Premiere des damaligen Aufsteigers 2012, als man im Viertelfinale mit 2:3 Siegen gegen Quakenbrück verlor. Das war auch gleichzeitig das letzte Mal, dass die Bayern nicht mindestens im Halbfinale standen.

Routinier Giffey vor Lucic
Die Spieler im aktuellen Bayern-Kader haben insgesamt 373 Playoff-Spiele in der BBL absolviert. Die meisten, 77, hat Weltmeister Niels Giffey auf dem Buckel (plus zehn Spiele für seinen langjährigen Klub Berlin beim Bubble-Turnier).
Die meisten Playoff-Spiele für den FCBB hat Vladimir Lucic absolviert: Der erfahrene Serbe hat in 66 – also in fast genau der Hälfte aller Playoff-Spiele der Bayern – mitgewirkt. Dabei kam der seit zehn Jahren für die Bayern spielende Teamkapitän auf 776 Punkte (11,8 PpG / in der Bubble waren es zusätzlich in sechs Spielen 73 Zähler).
Vlado Lucic wird am 17. Juni, kein Witz: 37. Im BBL-Spielplan ist für diesen Mittwoch das dritte Finale angesetzt. Könnte passen.

