Gordon Herbert, Andi Obst und Niels Giffey vom FCBB
Die Bayern verlieren in Paris und auch den direkten Vergleich
© Bellenger
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Bayern kann Paris nicht übertrumpfen

Das schmerzt, ist aber noch lange nicht das Ende: Die Bayern-Basketballer haben den erhofften Auswärtserfolg in Paris nicht holen können, 50 Punkte in der zweiten Hälfte reichten nicht zum 17. Saisonsieg. Vor 8.200 Zuschauern verlor der deutsche Meister ein hochklassiges Duell trotz einer großen kämpferischen Leistung 88:93 (38:47) und musste die Franzosen nach Siegen gleichziehen lassen.

Die Bayern reisen am Freitag direkt weiter in Richtung Chemnitz, wo sie am Sonntag (16.30 Uhr) bei den Niners zum BBL-Duell antreten.

Co-Topscorer Booker fehlte sowieso (Aufbautraining), doch kurz nach dem Start musste da Silva raus, ebenfalls das Knie. Er blieb leider in der Kabine.

Paris Basketball - FC Bayern Basketball 93:88 (47:38)

FCBB:

Carsen Edwards (29 Punkte), Andreas Obst (20, 5/9 3FG), Shabazz Napier (14), Johannes Voigtmann (11, 5 Rebounds), Nick Weiler-Babb (4, 5 Rebounds, 4 Assists), Vladimir Lucic (4, 8 Rebounds), Elias Harris (4), Niels Giffey (2), Oscar da Silva, Ivan Kharchenkov, Danko Brankovic, Onuralp Bitim

Topscorer Paris:

T.J. Shorts (27 Punkte)

Schiedsrichter

Damir Javor, Jakub Zamojski und Saulius Racys

Zuschauer

8.200

Alle Zahlen zum Spiel

Viel Hektik generell, Paris traf etwas besser den Dreier und fing mehr Rebounds (15:28/13.). Edwards - 29 Punkte, 20 von Obst - führte die Bayern wieder auf 25:30 heran, doch Paris legte einen 9:0-Run nach. Der Gegner war deutlich aggressiver in der Defense, Ballverluste häuften sich.

Lucics Dunk zum 51:55

Mehr Physis war in der zweiten Hälfte gefragt, zwei Dreier der Gastgeber hielten aber erstmal den seit dem zweiten Viertel um die zehn Punkte pendelnden Rückstand (45:55/24.). Lucics Dunk zum 51:55 hatte dann das Zeug zum Gamechanger, Bayern lief jetzt und warf im dritten Viertel sechs Dreier, den letzten Voigtmann zum 68:71 (30.).

Shorts’ individuelle Qualität hielt Paris jedoch vorn, Lo assistierte mit Layups. Bis zum 84:87 zwei Minuten vor Schluss fightete der FCBB aber furios, abgegebene Rebounds (32:39) und die Verteidigung gegen die Guards waren letztlich ausschlaggebend: Die Münchner konnten Paris nicht komplett übertrumpfen.

Die Stimmen:

Gordon Herbert, Head Coach FC Bayern Basketball: „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Rebounds am eigenen Brett abgebenen, auch freie Bälle. So hatten sie viele zweite Chancen. Das war der große Unterschied in der ersten Halbzeit. (…) Im vierten Viertel hätten wir unsere Fouls besser nutzen müssen. Doch der Schlüssel waren heute die Rebounds. (…) Ich wusste, dass Maodo ein gutes Spiel gegen uns haben würde. Im Tempo ist er schwer zu stoppen.“

Vladimir Lucic: „Ein sehr enges Spiel und wir hatten zwei, dreimal die Chance, es endgültig zu übernehmen und das Momentum zu uns zu holen. Leider haben wir dann die falsche Defense oder Offense gewählt. Wir hatten viele Probleme mit ihrem offensiven Rebound. Am Ende hatten sie die individuelle Qualität von Shorts und dann auch von Maodo. Trotzdem haben wir bis zum Schluss hart gekämpft. Die Saison ist jetzt in einer entscheidenden Phase, dass wir für das nächste Spiel ready sein müssen.“

Die nächsten Spiele des FCBB

  • Sonntag, 2. März, 16.30 Uhr: 22. easyCredit BBL-Spieltag, Niners Chemnitz – FCBB

  • Donnerstag, 6. März, 20.30 Uhr: 27. EuroLeague-Spieltag, FCBB – Roter Stern Belgrad (SAP Garden)

  • Sonntag, 9. März, 18 Uhr: 22. easyCredit BBL-Spieltag, FCBB – MLP Academics Heidelberg (BMW Park)

  • Dienstag, 11. März, 20 Uhr:  23. easyCredit BBL-Spieltag, Bamberg Baskets – FCBB

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