
800 Gäste beim Diversity Mountain
Di. | 20.06.23 | 11:27
Herbert Hainer: „Inspiration über das Spielfeld hinaus“
Der erste Schuss geht ins Leere. Die Mitspieler sind gefragt, um zu helfen: Sie rufen Kommandos, rechts links, jetzt nochmal schießen – dann fliegt der Ball tatsächlich Richtung Tor. Der Schütze nimmt seine Augenbinde ab, um zu schauen, ob er getroffen hat. Auf dem „Diversity Mountain“, den der FC Bayern am Samstag veranstaltet hat, war der Selbstversuch Blindenfußball eines von vielen unterschiedlichen Highlights für die rund 800 Besucherinnen und Besucher – und wirkte auch im übertragenen Sinn: Der deutsche Rekordmeister wollte mit dem Event Perspektiven erweitern, Menschen zusammenbringen und Verständnis füreinander fördern.
Herbert Hainer: „Eine völlig neue Veranstaltung“
Der „Diversity Mountain“ sei „eine völlig neue Veranstaltung“ gewesen, sagte Herbert Hainer: „So etwas haben wir als Club noch nie organisiert, und es war ein riesiger Erfolg.“ Der Präsident des FC Bayern hatte sich vor Ort selbst ein Bild von dem Event gemacht, das im Rahmen der Initiative „Rot gegen Rassismus“ umgesetzt wurde. „Unser Club möchte die Menschen inspirieren, nicht nur auf dem Spielfeld“, sagte er. „Wir wollen zum gesellschaftlichen Austausch beitragen, dazu gehört auch der kritische Diskurs, um sich stetig weiterentwickeln zu können. Es war schön, dass der ,Diversity Mountain‘ so ein breites, buntes Publikum mit vielen Familien und Kindern erreicht hat – so möchten wir als Verein wirken: Wir wollen Menschen miteinander verbinden.“

Fußball, Basketball, Tischtennis, Schach, Zirkusakrobatik und Skateboard – gemeinsam mit Partnern wie „buntkicktgut“ sowie seinen Abteilungen hatte der FC Bayern auf dem Kulturareal „Sugar Mountain“ in München-Sendling ein sportliches Rahmenprogramm aufgestellt. Die „Arena of Change
