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Vom torreichen Auftakt bis zum Meisterstück

9 Meilensteine auf dem Weg zum neunten Titel in Folge

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Da ist das Ding! Seit dem 32. Spieltag steht fest: Der FC Bayern ist deutscher Meister 2020/21. Auf dem Weg zum neunten Titel in Folge musste der Münchner Seriensieger einige schwere Aufgaben meistern: fcbayern.com blickt auf neun Meilensteine der Meistersaison zurück.

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1. Alle ACHTung: Perfekter Start gegen Schalke

Die Bayern starteten mit acht Meisterschaften in Folge im Rücken in die neue Runde – und würdigten dies gleich mit einem Acht-Tore-Festival gegen den FC Schalke 04 am 1. Spieltag. Neuzugang Leroy Sané ließ mit einem Treffer und zwei Assists gleich sein Können aufblitzen, Serge Gnabry schnürte einen Dreierpack und Jamal Musiala kürte sich mit dem Schlusspunkt zum 8:0 im Alter von 17 Jahren und 205 Tagen zum jüngsten Bundesliga-Torschützen des FCB. Dazu trafen noch Leon Goretzka, Robert Lewandowski und Thomas Müller und sorgten so für den höchsten Auftakt-Sieg in der Geschichte dieses Wettbewerbs.

2. Viererpacker Lewandowski sorgt für späten Sieg gegen Hertha

Nachdem das Team von Hansi Flick am 2. Spieltag in Hoffenheim schon früh in der Saison die erste Niederlage hinnehmen musste, erwartete es eine Woche später gegen Hertha BSC eine dramatische Partie. Die Bayern gingen mehrmals in Führung, doch die aufopferungsvoll kämpfenden Berliner kamen trotz eines Dreierpacks von Lewandowski zum zwischenzeitlichen 2:2- beziehungsweise 3:3-Ausgleich kurz vor Schluss. Doch der Pole hatte an diesem Tag das letzte Wort und erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit per Foulelfmeter mit seinem vierten Tor an diesem Tag den 4:3-Siegtreffer (hier gibt es den Viererpack im Video) und stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass man die Münchner zu keinem Zeitpunkt abschreiben darf. 

3. Sieger im Spitzenspiel gegen Dortmund

Gut einen Monat nachdem sich der FC Bayern im DFL-Supercup gegen den BVB den fünften Titel innerhalb eines Jahres gesichert hatte, kam es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden ewigen Rivalen – dieses Mal trat der Tabellenführer beim punktgleichen Zweiten Dortmund an. Im Spitzenspiel mussten die Münchner gleich mehrere Rückschläge hinnehmen: Zunächst musste Supercup-Siegtorschütze Joshua Kimmich nach einer guten halben Stunde mit einer Knieverletzung raus, dann trafen die Hausherren kurz vor der Pause durch Marco Reus zum 1:0. Doch die Bayern schüttelten dies ab, glichen durch einen traumhaften Freistoß von David Alaba noch vor dem Seitenwechsel aus und gingen im zweiten Durchgang durch Tore von Lewandowski und Sané in Führung. Der BVB kam nur noch zum Anschlusstreffer durch Erling Haaland und musste die Bayern auf drei Zähler davonziehen lassen.

4. Leipziger Attacke im Krimi abgewehrt

Anfang Dezember erwartete die Bayern das nächste Gipfeltreffen Erster gegen den Zweiten – nur dieses Mal galt es den Angriff des Verfolgers RB Leipzig abzuwehren. Die Sachsen, denen zuvor in vier Partien in der Allianz Arena noch nie ein Tor gelungen war, trugen ihren Teil zu einem temporeichen und hochklassigen Topspiel bei, das diesen Namen auch verdient hatte. Nach mehrmaligem Führungswechsel trennten sich die Kontrahenten mit einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden – und die Bayern, für die Musiala und Müller (2 Tore) trafen, konnten den Jäger auf Distanz halten.

5. In letzter Sekunde Tabellenführer in Leverkusen

Das Remis im Topspiel gegen Leipzig sowie eine weitere Punkteteilung der Münchner in der Woche darauf bei Union Berlin (1:1) konnte Bayer 04 Leverkusen ausnutzen und empfing den FC Bayern am 13. Spieltag in der letzten Partie des Jahres als Spitzenreiter. Die Werkself unterstrich direkt, dass sie am Status quo festhalten wollte, und lag bereits nach einer Viertelstunde durch eine sehenswerte Volley-Abnahme von Patrik Schick in Front. Doch die Bayern konnten wieder einmal auf ihren Top-Torjäger Lewandowski, der zwei Tage zuvor als FIFA-Weltfußballer ausgezeichnet wurde, vertrauen: Der Pole stellte noch vor der Pause auf Unentschieden und traf dann in der dritten Minute der Nachspielzeit – mit dem letzten FCB-Torschuss 2020 – zum Sieg. Großen Anteil an diesem Treffer hatte auch Kimmich, der nach rund eineinhalb Monaten sein Comeback feierte und kurz nach seiner Einwechslung für den entscheidenden Ballgewinn sorgte. Der Titelverteidiger war zurück auf Platz 1. „Es ist der Abschluss, den wir uns alle für dieses fantastische Jahr gewünscht haben“, erklärte Flick im Anschluss freudestrahlend.

6. Krimi gegen Dortmund gedreht

Im Frühjahr 2021, das die Bayern mit dem Triumph bei der Klub-WM im Februar und dem damit verbundenen historsichen sechsten Titel innerhalb eines Jahres krönten, war vor allem die Mentalität des Titelverteidigers gefordert. Das straffe Programm zehrte an den Kräften der Münchner, die ihre unglaubliche Moral am 24. Spieltag einmal mehr unter Beweis stellen sollten. Vor der Neuauflage des Klassikers hatte Dortmund zwar den Kontakt an die Spitzengruppe der Bundesliga verloren, mitnichten aber an Torgefahr eingebüßt: Durch zwei Haaland-Tore lagen die Hausherren in der Allianz Arena früh mit 0:2 hinten und ließen dann ein „sensationelles Comeback“ folgen, wie es Flick ausdrückte. Nach zwei Toren von Lewandowski sorgte Goretzka in der 88. Minute bei der aus seiner Sicht „großartigen Energieleistung“ des Teams mit dem Treffer zum 3:2 für den vorläufigen Höhepunkt, ehe der erneut überragende Lewandowski mit seinem dritten Treffer den 4:2-Endstand markierte.

7. Unaufhaltsam auch in Unterzahl

Auch im darauffolgenden Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 26. Spieltag musste der Bundesliga-Spitzenreiter einen Rückschlag wegstecken, meisterte diesen aber bravourös. Durch einen Platzverweis von Alphonso Davies in der 12. Minute waren die Bayern früh dezimiert – dennoch ging das Spiel nur in eine Richtung: Wieder einmal schnürte Lewandowski einen Dreierpack, dazu traf auch Gnabry, wodurch sich der FCB als erstes Team der Bundesliga-Geschichte trotz Unterzahl einen Vier-Tore-Vorsprung zur Pause herausspielen konnte. Der zweite Durchgang verlief eher ruhig und die Bayern gingen nach dem 4:0-Erfolg mit vier Zählern Vorsprung auf den Zweiten Leipzig in die Länderspielpause.

8. Auch ohne Lewy Leipzig abgehängt

Nach der Unterbrechung für die WM-Qualifikationsspiele stand für die Bayern das wegweisende Duell mit dem ärgsten Verfolger RB Leipzig an – und in das musste der Rekordmeister mit Personalproblemen gehen. Toptorjäger Lewandowski hatte sich im Länderspieleinsatz eine Bänderverletzung im Knie zugezogen und fiel bis auf Weiteres aus, dazu musste Flick seine Abwehr wegen der Sperren von Davies und Jérôme Boateng umbauen. Doch die Bayern steckten die Ausfälle weg und wehrten nach dem goldenen Tor von Goretzka im Verbund die wütenden Leipziger Angriffe ab. Durch den 1:0-Erfolg setzte sich Bayern auf sieben Punkte ab und sorgte für eine kleine Vorentscheidung im Meisterrennen.

9. Das Meisterstück in der Kabine und gegen Gladbach

Beim letzten Schritt freute sich der FCB über Schützenhilfe eines ewigen Konkurrenten. Am 32. Spieltag waren die Münchner erst im Abendspiel gefordert, Verfolger Leipzig trat bereits am Nachmittag in Dortmund an. Da der BVB sein Heimspiel mit 3:2 gewinnen konnte, war klar, dass RB den Rückstand von sieben Zählern an den letzten beiden Spieltagen nicht mehr aufholen kann. So fiel die Entscheidung, als sich die Bayern in der Kabine auf ihr Spiel vorbereiteten. Beschwingt von der Titelverteidigung zeigte der FCB gegen Gladbach eine starke Leistung und ging bereits in der 2. Minute durch Robert Lewandowski in Führung. Nach weiteren Toren von Thomas Müller, erneut Lewandowski und Kingsley Coman stand es bereits zur Halbzeit 4:0. Im zweiten Durchgang besorgten Lewandowski mit seinem dritten Treffer und Lery Sané den 6:0-Endstand.

Hier bekommt ihr alle Infos zum Meistertitel 2021:

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